Daniel Küblböcks Vater: "Eine Trauerfeier haben wir nicht geplant"

Sechs Monate nach dem mutmaßlichen Selbstmord von Daniel Küblböck plant sein Vater, den Entertainer für tot erklären zu lassen.

Günther Küblböck will das Überwachungsvideo nicht sehen
Günther Küblböck will das Überwachungsvideo nicht sehen Foto: GettyImages

Vor sechs Monaten schockierte die Meldung die Welt, dass DSDS-Star Daniel Küblböck sich mit dem Sprung von Bord des Kreuzfahrtschiffes "AIDAluna" das Leben genommen haben soll.

Nach dem Verschollenheitsgesetz galt der Entertainer seitdem als vermisst; am Samstag kann die Familie von Daniel Küblböck den TV-Star offiziell für tot erklären lassen, um Abschied zu nehmen und das Erbe zu regeln.

Daniel Küblböcks Vater: Stiller Abschied von seinem Sohn

Im Gespräch mit der Bild sprach sein Vater Günther Küblböck jetzt über seine Pläne und erklärte :

"Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss."

Der 54-Jährige sei sicher, dass sein Sohn Suizid begangen habe:

"Daniel war nicht mehr er selbst. Er litt unter einer Psychose.", so Günther Küblböck weiter.

Der Abschied von seinem Sohn solle im kleinen Kreise stattfinden; so plant Günter Küblböck, nach Abschluss der bürokratischen Abläufe eine Gedenktafel für Daniel Küblböck aufstellen zu lassen:

"Das machen wir aber sehr privat. Eine Trauerfeier haben wir nicht geplant."