Dank künstlicher Befruchtung: Jungfrauen werden schwanger, ohne jemals Sex zu haben!

InTouch Redaktion
Baby
Foto: imago/ JuNiArt

Ärzte in Großbritannien überraschen gerade mit einem ziemlich ungewöhnlichen Statement! Laut "Mail Online" sollen in England in den letzten fünf Jahren mindestens 25 heterosexuelle Frauen dank künstlicher Befruchtung ein Baby bekommen haben, obwohl sie bisher nie Sex hatten!

Die Aussagen stoßen auf ziemlich viel Kritik in Großbritannien. Vor allem Befürworter traditioneller Rollenbilder und religiöse Gruppen befürchten, dass dadurch das Wohl des Kindes gefährdet wird. Im Bericht des Portals warnt außerdem ein Psychotherapeut, dass eine Mutter, die nie in einer Beziehung war, der Entwicklung des Kindes schaden könnte.

 

Künstliche Befruchtung: Frauen wollen nicht auf den Richtigen warten

In ihrem Vorhaben, als Alleinstehende ein Kind zu bekommen, werden die Mütter von Klinken unterstützt, die In-vitro-Fertilisation anbieten. Maha Ragunath, Leiterin der Care Fertility-Klink sagte gegenüber "Mail Online" dazu: "Wenn ich sie frage, warum sie für eine Behandlung gekommen sind, antworten sie sehr oft, dass sie bereit sind ein Kind zu haben und nicht warten wollen, bis der richtige Partner dafür kommt."

In ihrer Klink wurden bereits drei Jungenfrauen Mütter. Frauen wie diese müssen ihre Behandlung allerdings komplett selbst bezahlen. Nach dem Gesundheitssystem in Großbritannien müssen Frauen nämlich erst einmal zwei Jahre lang versucht haben, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr schwanger zu werden, um Unterstützung zu erhalten.

 

Nach den Berichten der Ärzte sind viele verärgert über die Entscheidungen der Frauen. Laura Witjens, Leiterin des „National Gamete Donation Trust“ erklärte dazu, dass die Gesellschaft dazu neigt, auszuflippen, wenn sie von Frauen hört, die als Singles ein Baby bekommen. Oftmals seien diese aber finanziell und emotional besser vorbereitet als  Frauen, die alleinerziehend sind, weil ihre Beziehung gescheitert ist.