Demi Lovato spricht über ihre Essstörungen

Demi Lovato (18, "Camp Rock") war bis Ende letzten Jahres eher der unauffällige Teeniestar. Dann wurde sie aber in die Rehab eingeliefert.

Demi Lovato fühlte sich von Hollywood unter Druck gesetzt
Demi Lovato fühlte sich von Hollywood unter Druck gesetzt

Das kam für ihre Fans total überraschend, denn alle ihre Konzerte wurden abgesagt. Jetzt redet Demi Lovato zum ersten Mal über ihre Depressionen und Essstörungen.

Im Januar wurde die Sängerin und Schauspielerin aus der Suchtklinik entlassen. Jetzt spricht sie mit Ryan Seacrest über die schlimmste Zeit in ihrem Leben.

"Meine Familie wusste seit sechs Jahren, dass ich ein Problem mit dem Essen habe. Eine zeitlang sind wir gut zurecht gekommen, aber dann fing ich an zu lügen, wenn es ums Essen ging und war nicht mehr glücklich." Demi Lovato macht vor allem, die Industrie, für die sie arbeitet, für ihre Essstörungen verantwortlich.

"Da besteht heutzutage so viel Druck. Ich hab das Gefühl, in einer Stadt zu leben, in der keine Frau isst."

In der Rehab ging es Demi überhaupt nicht gut, sie vermisste ihre Familie und versuchte sich selbst zu verstehen:

"Ich erinnere mich daran, dass ich manchmal in einer Ecke saß und dachte: 'Noch vor sechs Monaten hatte ich so viel und jetzt bin ich in dieser Einrichtung. Was ist aus meinem Leben geworden? Wie konnte ich es dazu kommen lassen?'"

Ihre Narben an den Armen, die vom Ritzen sind, hat sie mit den Worten "Stay" und "Strong" (Bleib stark!) übertätowieren lassen.

Mittlerweile ist Demi Lovato über den Berg. Gerade hat sie ihre neue Single "Skyscraper" veröffentlicht. In den amerikanischen Download-Charts ist sie bereits auf Platz eins eingestiegen.

Das geht gerade bei Demi Lovato.