Desirée Nick und Jenny Elvers: Peinliches Schmuckdesigner-Double

Wenn eine prominente Person, die eigentlich nur noch für das prominent-Sein an sich bekannt ist, sagt, sie sei Schmuckdesignerin, ist das meist eine peinlichere Offenbarung als die Teilnahme in Dschungelcamp und Co.

Aber steckt in den TV-Promis tatsächlich so viel kreativer Geist, dass sie praktisch aus dem Nichts heraus ganze Kollektionen zaubern können?

Durch eine peinliche Dopplung bei QVC wird diese Frage nun wieder in den Fokus gerückt und ganz klar verneint. Derzeit verkauft Désirée Nick ihren Schmuck bei dem Shoppingsender. 

Désirée Nick und Jenny Elvers
Foto: getty

Ärgerlich, dass ihr Schmuck exakt dem gleicht, den Jenny Elvers schon vor sechs Jahren bei HSE24 unter ihrem Namen verscherbelt hat. Lediglich die Farben unterscheiden sich voneinander.

„Es handelt sich unseren Recherchen nach um Produkte des gleichen Vor-Lieferanten und damit auch um das gleiche Design-Team. Wir hatten keine Kenntnis, dass einzelne Designs bereits vor sechs Jahren verkauft wurden“, räumt QVC gegenüber Bild ein. Die Promis haben hier gar nichts designt.

Der Begriff "Branded Product" ist hier wohl deutlich treffender, als zu behaupten die (meist Ex-)Promis würden hier selber designen. Sie leihen den Produkten eigentlich nur ihren Namen. So verkaufen diese sich für die eigentlichen Firmen und Designer natürlich deutlich besser und die Namensgeber kriegen auch ihren Obolus.

Eine gute Geschäftsidee, gegen die an sich auch gar nichts einzuwenden ist, doch Nick und Elvers machen es für sich ziemlich peinlich. Elvers spielte das Spiel vor sechs Jahren mit, behauptete, der Schmuck sein "100-prozentig" von ihr selbst entworfen. Auch La Nick ist sich nicht zu Schade herum zu lamentieren und zu behaupten, ihre Schmuckstücke seien ganz anders.