Detlef D! Soost wurde von Rechtsradikalen angegriffen

Detlef D! Soost hatte keine leichte Kindheit.

Detlef D! Soost
Foto: Getty Images

Das hat er nun bei „Menschen bei Maischberger“ verraten.

In der Talkshow ging es um die aktuelle Problematik der Flüchtlinge und da durfte auch der Choreograf zu Wort kommen. Er selbst wuchs als farbiges Kind in der DDR auf, schrieb darüber ein Buch.

Bei Sandra Maischberger erzählte er von einem Erlebniss, das ihm besonders in Erinnerung geblieben ist. Als er 14 Jahre alt war, wurde er von Rechtsradikalen in der U-Bahn bedroht. Mit seinem Freunden blieb ihm nur die Flucht, er rannte durch den Bahnhof, um zu entkommen.

Auch als Tänzer blieb er von solchen Angriffen nicht verschont. Sogar mitten in einer Performance in einem Einkaufszentrum kam es zu einem Eklat: „Wir waren mit meiner Tanzgruppe in Halle in einem Einkaufszentrum. Es kam eine große Gruppe von Skinheads. Die haben uns dann durch das gesamte Center gejagt. Das Centerpersonal musste uns durch die Hintertür schleusen, damit wir in unseren Autos flüchten konnten!“

Wie er davon berichtete, ließ die Zuschauer nicht kalt. Obwohl Detlef D! Soost normalerweise viel Kritik für seine aufbrausende Art einstecken muss, waren dieses Mal auch Skeptiker überzeugt, wie ein Kommentar auf Facebook deutlich macht: „Wow, das erste Mal sympathisch rübergekommen im TV! Weiter so!“