Dieter Bohlen: Radikaler Schlussstrich nach neun Jahren

InTouch Redaktion

Das kam überraschend: Der Pop-Titan und Sängerin Andrea Berg gehen ab sofort getrennte Wege.

Seit neun Jahren gehören Dieter Bohlen (64) und Andrea Berg (52) zu Deutschlands erfolgreichstem Produzenten-Schlagersänger-Duo. Doch damit ist jetzt Schluss! Der Jury-Boss von „Deutschland sucht den Superstar“ (samstags, 20.15 Uhr, RTL) hat die Zusammenarbeit beendet. In "Closer" erklärt er seine Gründe für die Trennung.

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Dieter Bohlen: Bittere Abrechnung

Wie wichtig der Pop-Titan für das (Schlager-)Leben von Andrea Berg („Du hast mich tausendmal belogen“) war, offenbarte sie erst vor wenigen Monaten in einem emotionalen Interview: „Ich finde Dieter richtig toll“, schwärmte die Sängerin. „Man hat sich mittlerweile aufeinander eingegroovt. Am Anfang war es sehr distanziert. Inzwischen ist es eine sehr intensive Zusammenarbeit, und das auf Augenhöhe.“ Nette Worte, die nicht verwundern – immerhin verhalf der Hamburger ihr immer wieder zu erfolgreichen Titeln und dementsprechend ausgebuchten Tournee-Hallen. Und Bohlen half nicht nur im Studio, er holte seine Kollegin auch als Gast-Jurorin zu „Deutschland sucht den Superstar“ und gab ihr fernab des Musikalischen wertvolle Tipps. Berg wusste das zu schätzen: „Er ist ein sehr ehrlicher Mensch. Und das finde ich klasse. Lieber sagt mir mal einer richtig die Meinung, als dass man hintenrum übereinander herzieht oder rumeiert.“

 

Umso überraschender kommt jetzt die Trennung

Als "Closer" Dieter Bohlen telefonisch erreicht, erklärt er: „Ich habe meine Aufgabe erfüllt. Seitdem ich mit Andrea zusammenarbeite, haben sich ihre CD-Verkäufe mehr als verdoppelt. Ich möchte jetzt erst einmal den Kopf freibekommen und mich dann anderen Projekten widmen.“ Doch warum etwas beenden, das so gut läuft? Gab es etwa persönliche Differenzen? Immerhin beendete der Star-Produzent nur wenige Monate zuvor auch die Zusammenarbeit mit Vanessa Mai (25), Bergs Schwiegertochter. Damals hieß es aus Produktionskreisen, dass Vanessa zu viele Berater um sich scharte und sich eher an US-Stars wie Beyoncé Knowles (36) orientierte – entsprechende Star-Allüren inklusive.

Ob ähnliche Probleme auch hier zur Trennung geführt haben? „Es war eine reine Gefühlsentscheidung. Nach so vielen musikalischen Erfolgen habe ich den Luxus zu sagen: Die Freude an der Musik und an der Zusammenarbeit ist mir das Wichtigste. Und die war einfach nicht mehr da. Ich habe nicht die Zeit, alles zu machen, und möchte mich neuen Herausforderungen stellen“, so Bohlen. Doch der Musik-Experte möchte nicht den Eindruck eventueller Verstimmungen hinterlassen: „Ich wünsche Andrea mit ihrer eigenen Schallplattenfirma und eigenem Musikverlag viel Erfolg für die Zukunft.“ Bleibt abzuwarten, ob das ohne den Pop-Titan auch so gut gelingt.