Dieter Bohlen: Trauriges DSDS-Aus! Er wurde vor vollendete Tatsachen gestellt

Seit 2002 ist Dieter Bohlen (63) das Gesicht der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. Und der Pop-Titan hat die Sendung maßgeblich geprägt.

Damit ist Schluss! Denn nun wurden dem Chef-Juror vom Sender Kollegen an die Seite gesetzt, mit denen er offenbar alles andere als zufrieden ist. Schmeißt er jetzt sogar alles hin?

Schmeißt Dieter Bohlen nun alles hin?
 

Dieter Bohlen: DSDS-Skandal! Schmeißt er jetzt alles hin?

Wie fies! Nach dem Urlaub wurde der Pop-Titan einfach vor vollendete Tatsachen gestellt. „Diese Jury hat RTL alleine besetzt, da habe ich nicht mitgesprochen und keine Aktien drin“, sagt Dieter Bohlen sichtlich eingeschnappt. Doch es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich mit DJ und Produzent Mousse T. (51), Schlager-Sternchen Ella Endlich (33) und Sängerin Carolin Niemczyk (27) von der Newcomerband Glasperlenspiel ans Jury-Pult zu setzen. Und erst mal gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

 

Dieter Bohlen hat DSDS aktiv mitgestaltet

Denn dass der Ober-Juror vom Sender so übergangen wurde, muss an seinem Ego kratzen. Dieter Bohlen war es schließlich, der immer wieder versucht hat, durch eine geschickte Auswahl der Jury-Kollegen für Spannung und gute Quoten zu sorgen. So holte er schon in der zehnten Staffel Andrea Berg (51) als Gast-Jurorin in die Show, als er merkte, dass Schlager wieder „in“ wird. Michelle (45) und Vanessa Mai (25) verpflichtete er sogar fest für eine oder mehre Staffeln. Auch seinem Freund H. P. Baxxter (53) von der Techno-Band Scooter verschaffte er einen Platz hinterm Jury-Pult. Und um die ganz Jungen anzusprechen, wurde letztes Jahr Youtube-Star Shirin David (22) als Jurorin engagiert.

Sie alle lieferten sich mit ihrem „Chef“ Dieter Bohlen teils heftige Wortgefechte, wenn’s um das Weiterkommen einzelner Sänger ging. Doch meist setzte der „Modern Talking“-Boss sich durch. Wenn’s sein musste, auch mit einem ziemlich deftigen Spruch an die Adresse des Kandidaten.

 

Die DSDS-Fans zeigen sich enttäuscht

Auch damit ist’s wohl jetzt vorbei. Gleich zum Start der neuen Staffel am 3. Januar bemängelten viele Fans im Internet, dass es an Spannung und Sticheleien fehlt. Einer meinte sogar: „Bis auf Bohlen sind die anderen in der Jury ja der komplette Reinfall.“ Auch die Quoten waren mies. Nur 4,26 Millionen schalteten ein, der tiefste Wert aller Zeiten für die Casting-Show. Wir erinnern uns: Beim Finale der ersten Staffel schauten noch 15 Millionen zu!

Auch das wäre ein Grund für Dieter Bohlen, langsam seinen Abschied einzuläuten. Schon letztes Jahr setzte er ein deutliches Zeichen, indem er nicht mehr das Sieger-Lied produzierte. Und wenn der Pop-Titan nicht mal mehr seine Jury mit bestimmen darf – was hält ihn dann noch?