Ehrlich Brothers:Rührende Beichten vor ihrer nächsten RTL-Show

Die Ehrlich Brothers bitten heute Abend zum ersten Auftakt ihrer neuen RTL-Show "Showdown der weltbesten Magier". Vor ihrem großen Auftritt zeigen sich die Magier-Brüder im Interview mit "Meins" ganz privat.

Ehrlich Brothers: Private Beichte vor ihrer nächsten RTL-Show
Ehrlich Brothers: Private Beichte vor ihrer nächsten RTL-Show Foto: Getty Images

Neben Details zu ihren Zaubertricks, sprechen sie über ihre Karriere, ihre Gefühle und über den Verlust ihres verstorbenen Vaters.

Ehrlich Brothers: David Copperfield klopfte an ihre Tür

Ihr zwei seid ja wirklich Brüder. Deshalb der Name Ehrlich Brothers?

Chris: Auch deshalb. Aber vor allem, weil wir aufrichtig mit unseren Tricks und Illusionen umgehen wollen.

Andreas: Wir haben keine paranormalen Fähigkeiten und wollen auch nicht, dass das jemand glaubt. Wir wollen die Leute wieder zum Träumen bringen. Das ist das, was uns selbst an der Zauberei so fasziniert.

Verratet ihr denn Tricks?

Chris: Einige ja, aber natürlich nicht alle. Dann wäre der Spaß ja vorbei.

Zwei Illusionen wollte ja sogar David Copperfield mal von euch kaufen …

Andreas: Ja, krass. Als er anrief, dachte ich erst, es ist Olli Pocher, der uns auf den Arm nehmen will. David Copperfield? Das war der Held unserer Kindheit. Durch ihn sind wir überhaupt erst zur Zauberei gekommen.

Chris: Wir haben dann lange drüber nachgedacht. Verkaufen oder nicht? "Wenn es so gut ist, dass Copperfield es haben will, dann müsst ihr selbst auf Tournee gehen", meinte unser Papa. Es war einer der besten Ratschläge, den er uns gegeben hat.

Ehrlich Brothers: Ihr Vater war ihr Vorbild

Euer Vater ist vor drei Jahren an Leukämie gestorben …

Andreas: Ja. Leider hat er nur noch die Anfänge unseres Erfolgs mitbekommen. Die Nummer, bei der wir mit dem Motorrad aus dem Riesen-Tablet gefahren kommen, stammt noch von ihm und liegt uns deshalb auch sehr am Herzen. Er war Maschinenbauer, hat schon früher immer mit uns an neuen Tricks getüftelt.

Chris: Ohne unseren Papa wären wir nicht da, wo wir heute sind.

Was hat sich durch seinen Tod für euch verändert?

Chris: Wir standen immer im engen Austausch mit ihm. Er war selbst mit großer Begeisterung in der Zauber-Werkstatt, kannte die Trickprinzipien und ihre Schwächen und Stärken. Er fehlt uns. Deshalb widmen wir ihm in unserer Show eine "Danke-Nummer“.

Andreas: Unser Papa pflegte zu sagen: "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt." Ich füge hinzu: Man muss damit klarkommen und sich den Umständen auch anpassen.

Andreas, du bist selbst Papa von drei Kindern – was ist dir bei der Erziehung wichtig?

Andreas: Liebe und Vertrauen sind die wichtigste Basis. Weil daraus starke Persönlichkeiten entstehen.

Ehrlich Brothers: Ihr Einstieg ins Showbusiness war schwer

Jetzt mal ehrlich: Was haben eure Eltern gesagt, als ihr ihnen von eurem Berufswunsch erzählt habt?

Andreas: Begeistert waren sie nicht. Bei mir stand es mit 18 fest, dass ich von der Zauberei leben wollte. Aber ich habe dann doch erst angefangen, Mathe und Sport zu studieren …

Chris: Gerade mal vier Semester, du Angeber. Ich hab's gleich sein gelassen und eine Ausbildung zum Pyrotechniker gemacht. Ich liebe alles, was blitzt und knallt.

Wie kam es zu eurem Erfolg?

Andreas: Der kam nicht von heute auf morgen. Anfangs bekamen wir sogar lauter Absagen mit der Begründung, Zauberei will keiner sehen… Bei unserer ersten Tour, als uns noch keiner kannte, sind wir teilweise vor 15 Leuten aufgetreten. Das war frustrierend. Wenn wir da aufgegeben hätten, wären wir heute nicht, wo wir sind. Also: Never give up!

Seitdem füllt ihr die größten Hallen, habt zwei Weltrekorde aufgestellt und wurdet schon dreimal zum "Magier des Jahres“ gewählt …

Andreas: Das zeigt, wie wichtig es ist, seine Träume und Visionen immer zu verfolgen, immer an dem dranzubleiben, was das Herz einem sagt. Die Zauberei ist für uns nicht nur ein Beruf, es ist unsere Berufung.

Ehrlich Brothers: Landeier und Familienmenschen

Ihr tourt jedes Wochenende von Stadt zu Stadt. Was macht ihr wochentags?

Andreas: Da tanken wir Kraft bei unserer Familie. Wir sind beide fest in unserem Heimatort verwurzelt. Und treffen uns gern mit unserer Mama und unserer Schwester.

Chris: Wir sind tatsächlich richtige Landeier und lieben es, runterzukommen an einem Ort der Ruhe und Stille. Da entstehen die neuen Ideen für unsere Shows.

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