Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim: Langer Weg zur Schwangerschaft

Wie lebt es sich als echte Prinzessin? Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt steht jetzt in der VOX-Sendung "6 Mütter" Rede und Antwort.

Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim
Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim Foto: Getty Images

Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt (39) ist erst vor knapp einem halben Jahr Mutter geworden und steht trotzdem schon wieder für QVC und die VOX-Doku "6 Mütter" vor der Kamera. Wie schafft sie dieses harte Pensum? "Ich habe acht Wochen nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten. Ich bin niemand, der lange Zeit zu Hause sein kann", erklärt die Adelige gegenüber "Closer". "Meistens habe ich die Kleine während der Sendung dabei, ansonsten ist die Milchpumpe Milchpumpe zurzeit mein bester Freund."

Elna-Margret: Die Geburt war schwierig

Ihre Tochter Wilhelmina kam als Hausgeburt zur Welt. Dabei lief jedoch nicht alles wie geplant. "Ich habe mir das ehrlich gesagt leichter vorgestellt. Ihr Kopf rutschte leider nicht in den Geburtenkanal. Wäre ich im Krankenhaus gewesen, hätten die Ärzte wahrscheinlich einen Kaiserschnitt gemacht. Zu Hause war das natürlich nicht möglich und schon ein kleiner Kampf. Am Ende lag ich wesentlich länger in den Wehen", erinnert sich Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim.

Auch mit der Schwangerschaft lief nicht alles so glatt wie erhofft. "Nach unserem neunjährigen Sohn Jonathan haben wir es immer wieder versucht, aber es hat lange Zeit nicht funktioniert. Ich wollte allerdings auch keine Hormontherapie machen und auch keine künstliche Befruchtung. Das war mir ein zu großer Eingriff in meinen Körper", so Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim.

Langer Weg zum Wunschbaby

Am Ende klappte es dennoch mit dem Wunschbaby. "Die Schwangerschaft kam dann doch sehr überraschend, ich hatte gar nichts mehr geplant. Eine Hormonspezialistin hatte wenige Monate zuvor allerdings bei mir herausgefunden, dass ich kein Progesteron im Körper habe. Das ist ein Hormon, was man braucht, damit sich das Ei einnistet. Ich habe Progesteron dann als bioidentisches Hormon bekommen, was die Schwangerschaft wohl positiv beeinflusst hat."

Begleitet wurde sie während der Zeit auch von Kameras der VOX-Sendung „6 Mütter“. In der Doku möchte Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim zeigen, wie ihr Leben wirklich ist. "Ich merke oft, dass man mir mit Vorurteilen begegnet. Immer heißt es: 'Da kommt die Prinzessin!' Ich möchte endlich zeigen, wie mein echtes Leben aussieht und wie anstrengend es sein kann, ein Aushängeschild zu sein." Außerdem möchte sie mit Klischees aufräumen. "Anders als gedacht laufe ich nicht den ganzen Tag in schicken Kleidern durchs Schloss. Das Haus muss bewirtschaftet werden, wir haben um die 20 Zimmer, und manche Säle sind 300 Quadratmeter groß. Zudem kümmere ich mich um die Kinder und gehe arbeiten – wenn das auch anfangs ein Kampf mit dem Familienrat war."

Elna-Margret: Bei "6 Mütter"zeigt sie ihr echtes Leben

Auch die TV-Auftritte musste sich Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim erkämpfen. "Ich habe tolle Angebote für Fernsehshows bekommen, die ich nicht annehmen durfte, weil sie vom Familienrat abgelehnt wurden. Ich musste erst meinen Mann, meinen Schwiegervater und damals noch meine Schwiegermutter um Erlaubnis fragen. Dann wird beratschlagt, was das für unser Haus bedeutet. Mittlerweile sind wir an einem Punkt, wo wir sagen, dass wir uns in der Mitte treffen."

Kommt denn jetzt womöglich sogar noch ein drittes Baby? "Ich bin im Moment glücklich, so wie es ist. Ich habe meine Figur fast wieder zurück, bis auf drei Rest-Babykilos. Ich bekomme alles gut unter einen Hut, auch wenn ich anfangs ein schlechtes Gewissen hatte, gleich wieder arbeiten zu gehen. Aber es hat sich alles gut eingespielt, auch weil meine Mutter mich ganz toll unterstützt. Ein drittes Kind ist nicht geplant, aber ich schließe es auch nicht aus und werde es nicht verhindern."