Eltern-Panik im Spaßbad: Sieben Missbrauchsfälle in einem Jahr

Kinderschänder-Panik in einem Familien-Spaßbad in Weinheim!

In dem beliebten Erlebnisbad "Miramar" ermittelt die Polizei zum wiederholten Male wegen sexueller Übergriffe von Kinderschändern.

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Eltern haben Angst vor Übergriffen auf ihre Kinder
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Wie berichtet wird, sollen verschiedene Täter vor Kindern onaniert, sie betatscht oder in den Po gebissen haben; ein Mann zeigte sich mit Erektion im Whirlpool.

Der letzte Übergriff ereignete sich erst vor einer Woche, als ein Mann ein 10-jähriges Mädchen festgehalten, im Schritt berührt und ihre Hand an sein Glied gehalten haben soll. Der Verdächtige wird als ca. 50 jährig, 1,80 m groß, dick, mit Vollbart und grauem Pferdeschwanz sowie einem wellenförmigen Tattoo auf dem rechten Oberarm beschrieben.

Das Mädchen informierte den Bademeister - die Bade-Leitung habe jedoch nicht angemessen reagiert, wie die Mutter der 10-Jährigen gegenüber der Bild wütend befindet:

"Wertvolle Minuten wurden meiner Meinung nach nicht genutzt, der Täter konnte einfach raus spazieren. Wenn bekannt ist, dass so etwas immer wieder vorkommt, muss das anders ablaufen, Mitarbeiter sensibler sein."

Betriebsleiter Christian Bierth erklärt die zeitliche Verzögerung:

"Als die Kleine weinend zum Kollegen kam, wollte sie verständlicherweise nicht sofort zum Becken zurück. Wir haben sie beruhigt, dadurch aber Zeit verloren, die der Täter wohl genutzt hat. Zu sechst haben wir alles abgesucht."

Die Polizei dokumentierte sieben Fälle von sexuellen Übergriffen auf Kinder im "Miramar"-Spaßbad, wie, Polizeisprecher Markus Winter erklärt, konnten fünf mutmaßliche Kinderschänder ermittelt werden.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0621-174-4444 entgegen.