ESC 2018: Michael Schulte träumt von Top-10-Platzierung

InTouch Redaktion

Am 12. Mai tritt Michael Schulte für uns beim Eurovision Song Contest an – das sind seine stärksten Konkurrenten!

Michael Schulte: Baby-Überraschung!
Foto: Instagram/ Michael Schulte

Vom YouTube-Star zu Deutschlands größter Hoffnung: Obwohl Michael Schulte (28) bei „The Voice of Germany“ 2012 nur Dritter wurde, soll er jetzt beim Eurovision Song Contest in Lissabon Gold holen. Welche Chancen er sich selbst ausrechnet, hat er "Closer" verraten...

„Ich hoffe natürlich auf eine bessere deutsche Platzierung als in den letzten Jahren – und traue mir das durchaus zu. Top 10 wäre natürlich traumhaft, aber man muss auch realistisch sein: Es sind viele tolle Songs und Künstler dabei“, sagt Michael. Seine Favoriten seien Frankreich und Bulgarien. Aber auch sein eigener Song hat durchaus Potenzial: Mit seiner Ballade „You Let Me Walk Alone“ könnte er das ein oder andere Herz berühren: Denn den Song hat er seinem Vater, der vor 13 Jahren verstorben ist, gewidmet. Das besonders Emotionale daran: Unser ESC-Kandidat wird im August selber Vater.

Michael Schulte: Baby-Überraschung!
 

Michael Schulte: Baby-Überraschung!

Israel

Sie wird schon jetzt als heimliche Siegerin gehandelt. Netta will mit ihrem Elektropop-Song „Toy“ die #MeToo-Debatte anheizen: „I’m not your toy, you stupid boy.“ Ganz nebenbei gackert und gurrt das Beth-Ditto-Double wie ein verrücktes Huhn!

Portugal

Sie sei nicht Portugals erste Wahl gewesen – das behaupten böse Zungen, weil es beim Vorentscheid zum Eklat gekommen sein soll. Davon lässt sich die 23-Jährige aber nicht aus der Fassung bringen: Mit der Pop-Ballade „O Jardim“ („Der Garten“) will sie im Finale in Lissabon überzeugen und erneut den Titel für ihr Heimatland abräumen. Die Komponistin Isaura verarbeitet in dem emotionalen Song den Verlust ihrer Großmutter: „Ich habe immer noch mit der Tatsache zu kämpfen, dass sie nicht mehr da ist. Für mich ist das Schreiben von Songs ein therapeutischer Prozess. Ich hoffe, die Menschen können sich mit der Geschichte identifizieren. Mögen alle Großmütter künftig in Erinnerung bleiben, so wie meine.“ Ob Cláudia Pascoal mit der herzergreifenden Ballade in die großen Fußstapfen von Portugals Vorjahressieger Salvador Sobral treten kann, ist allerdings fraglich …

Großbritannien

Mit ihrem Song „Storm“ setzt die Britin auf souligen Pop – und erinnert damit ein bisschen an Annie Lennox. Lange im Geschäft ist sie auch schon: Ihr erstes Solo sang sie als Schülerin vor Prinz Charles. Und beim ESC war SuRie ebenfalls schon dabei – wenn auch nur als Background-Sängerin. Am Lampenfieber sollte es also nicht scheitern …

Italien

Ziemlich mutig: Dieser Song hat nichts mit italienischer Leichtigkeit oder Grande Amore zu tun. „Non Mi Avete Fatto Niente“ („Ihr habt mir nichts antun können“) ist eine Hymne gegen den Terror: Ermal und Fabrizio wollen damit an die Opfer der jüngsten europaweiten Anschläge erinnern. Obwohl die Regeln des ESC es verbieten, politische Botschaften in den Songs zu transportieren, haben die beiden ihre Fans in Italien überzeugt: Mit einem leidenschaftlichen Appell – fragt sich nur, ob die anderen Zuschauer das auch so sehen …

Frankreich

Er spielt Gitarre, sie singt: Das Duo, das auch privat verheiratet ist, erzählt auf der Bühne ganz minimalistisch und ohne exzessive Tanzeinlagen eine dramatische Geschichte: Der Song „Mercy“ handelt von einem Mädchen, das auf einem Flüchtlingsboot im Mittelmeer zur Welt kommt. Berührend – aber ob das gegen die quietschbunten Einlagen der Konkurrenten ankommt?

 
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