Ex-No Angel Jessica Wahls: Traurige Baby-Beichte!

InTouch Redaktion

Silvia Wollny war schon dabei und auch Kim Gloss hat den Schritt gewagt. Die beiden haben bei der Sendung "Wir bekommen dein Baby – Promimütter helfen" mitgemacht.

Ex-No Angel Jessica Wahls: Traurige Baby-Beichte!
Foto: Getty Images

Dort greifen die Stars jungen Müttern oder Familien unter die Arme, die dringend während der Schwangerschaft aber auch der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung brauchen.

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Auch Ex-No Angel Jessica Wahls hat an der RTL II-Show teilgenommen (Ausstrahlung: 25. April, 20:15 Uhr bei RTL II). Sie hat sich um die 20-jährige Vanessa aus Nürnberg gekümmert. Das Mädchen musste schon viel durchmachen: Schlimme Alkoholprobleme, Depressionen und die Liebe zu einem Mann, der verheiratet ist! Die ungewollte Schwangerschaft zog ihr schließlich den Boden unter den Füßen weg! Wie gut, dass die junge Frau von Jessica Hilfe bekommt...

Wie Jessica Wahls die Zeit selber erlebte, wie ihr eigenes Leben als alleinerziehende Mutter aussah und warum es mit dem zweiten Wunschbaby nicht geklappt hat, verrät sie im Interview mit inTouch Online.

Wieso wolltest du unbedingt bei der Show "Wir bekommen dein Baby – Promimütter helfen" dabei sein?

Jessica Wahls: Ich wurde angefragt und habe ehrlich gesagt erst mal darüber nachgedacht, ob diese Sendung etwas für mich ist. Nachdem ich mit der Produktion gesprochen hatte, und mir ein Bild von diesem Format machen konnte, war ich begeistert. Es gibt so viele junge Frauen oder auch Paare, die es sowieso schon schwer haben und ein Baby macht die Lage nicht leichter. Dazu kommt noch die Angst, ob man das alles bewältigen kann. Ich bin froh ‚meinem Mädel‘ unter die Arme greifen zu können.

Wieso denkst du, bist du die Richtige für diesen Job?

Jessica Wahls: Ich bin ein Lösungsorientierter Mensch. Ich habe schon selbst schwere Zeiten gehabt und kann mich in diese Lage einfühlen. Meine Tochter ist jetzt 15 Jahre alt und ich denke ich habe sie super gut hinbekommen. Ich mag es einfach zu Helfen und gebe gerne Tipps.

Du unterstützt in der Show Single-Mama Vanessa, die mit der Situation völlig überfordert ist. Wie sehr ging dir diese Geschichte ans Herz?

Jessica Wahls: Ich hatte bei meiner Single-Mama das Gefühl, dass sie egal was sie macht, immer in einen Fettnapf tritt. Natürlich ist man im Groben für seine Lage selbst verantwortlich, aber ihre Situation ging mir schon ans Herz. Wir haben uns direkt gut verstanden. Sie brauchte einfach nur einen Schubs in die richtige Richtung. Wir sind jetzt immer noch in Kontakt. Ich möchte für sie da sein.

Du hast selber eine 15-jährige Tochter. Welche Tipps kannst du als erfahrene Mama weitergeben?

Jessica Wahls: Was man lernen muss ist, dass es nun nicht mehr um einen selbst, sondern um das Baby geht. Das wichtigste ist, alles dafür zu tun, dass es dem Baby gut gehen - auch wenn es noch nicht geboren ist. Im Laufe der Erziehung ist natürlich wichtig liebevoll und verantwortungsbewusst zu sein. Grenzen setzten ist auch sehr wichtig. Ich finde nichts schlimmer als unerzogene Kinder, die nicht fähig sind, mit anderen sozial umzugehen.

Viele werdende Mamas haben ja auch Angst, dass etwas schief geht oder mit dem Baby etwas nicht stimmt. War das bei dir damals auch so?

Jessica Wahls: Ich glaube diese Ängste hat jede Mama. Natürlich gibt es viele Untersuchungen… Man muss für sich dann entscheiden, wie man dann vorgehen möchte, falls etwas nicht stimmen sollte. Ich habe diverse Untersuchungen nicht gemacht, weil ich so oder so mein Baby haben wollte. Viele haben Angst vor der Geburt. Ich empfehle, sich unbedingt eine Hebamme zu nehmen. Sie ist sehr beruhigend und weiß einfach unglaublich viel.

Warst du selber als Mutter auch mal überfordert?

Jessica Wahls: Ach klar. Vor allem macht man auch Dinge falsch. Das ist nun mal so. Es gibt einfach kein Handbuch. Man muss aber auch aus seinen Fehlern lernen. Ich hatte Gott sein Dank Unterstützung vom Vater des Kindes, meiner Mutter und generell von meiner Familie.

2009 warst du plötzlich eine Single-Mama – ebenso wie dein Schützling in der Show – was hat sich damals für dich verändert?

Jessica Wahls: Außer, dass meine Tochter und ich dann alleine wohnten, hat sich nicht sehr viel verändert. Wir kamen und kommen sehr gut mit einander aus und sind glücklich. Wir sind ein Team - worauf ich sehr stolz bin. Natürlich hat Cheyenne nahezu jeden Tag Kontakt zu ihrem Dad. Wir haben es geschafft, ein harmonisches Verhältnis hinzubekommen.

Gab es auch Phasen oder Dinge, die besonders schwer waren?

Jessica Wahls: Natürlich ist es manchmal schwer Dinge alleine zu tragen. Man hat keinen Partner mehr, der eine Stütze sein kann. Ich denke schwer war (und ist), dass man immer stark sein muss. Man kann sich nicht zurücklehnen, oder die Verantwortung aufteilen. Man ist ganz alleine dafür zuständig.

Wie hast du es geschafft trotzdem eine gute Mama zu sein und gleichzeitig deinem Beruf nachzugehen? Wie schwer war dieser Spagat?

Jessica Wahls: Ich hatte Gott sei Dank viel Unterstützung von meiner Familie. Außerdem ging Cheyenne auf eine international School mit Ganztages-Betreuung. Ich habe halbtags gearbeitet und sie immer um 16 Uhr abgeholt. Das ging alles ziemlich gut. Seit 2012 wohnen wir in Leipzig und ich arbeite 9to5. Seit dem ist Cheyenne sehr selbständig. Ich war als Kind auch ein sogenanntes ‚Schlüsselkind‘. Wir hatten Glück, dass Cheyenne sehr gut damit zurecht kam. Sonst hätte ich mir etwas anderes überlegen müssen. Mittlerweile ist sie eh aus dem Gröbsten raus.

Hast du dir in der Vergangenheit eigentlich noch mehr Kinder gewünscht?

Jessica Wahls: Ich hätte unheimlich gerne noch einen Jungen gehabt. Aber ich denke, dafür ist es nun zu spät. Leider, leider. Cheyenne hat aber noch zwei Halbgeschwister, die sie immer in den Ferien sieht.

Das Alter spielt in einer Schwangerschaft ja auch eine große Rolle. Dein Schützling in der Show ist noch relativ jung. Viele Mädels werden in noch jüngeren Jahren schwanger. Wie würdest du reagieren, wenn deine 15 Jahre alte Tochter sagen würde: Mama, ich erwarte ein Baby?

Jessica Wahls: Ich bin mir sicher, dass das nicht passiert. Cheyenne ist sehr verantwortungsvoll und vor allem aufgeklärt. Sie hat Ziele für ihr Leben und so jung schwanger zu werden, gehört nicht dazu. Nichts desto trotz, im Fall der Fälle, würden wir es schaffen. Sie weiß, dass ich und auch ihre Familie immer für sie da sind.

 
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