Fiese Diskriminierung: Junge wird aus Restaurant geworfen, weil er keine Arme hat

William Bancroft und seine Familie hatten sich auf einen gemeinsamen Restaurantbesuch gefreut. Da der Dreijährige ohne Arme geboren wurde, wollte er mit den Füßen essen – doch das machte die Restaurantleiterin nicht mit.

Die Familie wurde im Restaurant diskriminiert
Die Familie wurde im Restaurant diskriminiert Foto: Facebook/Alexis Bancroft

Williams Mutter Alexis macht der Leiterin der Filiale nun schwere Vorwürfe. Sie habe ihrem Sohn verboten, den Sirup-Spender mit seinen Füßen zu benutzen, da dies nicht hygienisch sei. Als die verwirrte Mutter der Mitarbeiterin erklärte, dass sie ihrem Sohn extra vorher die Füße im Bad gewaschen habe, zeigte diese sich uneinsichtig. "Ich habe sie gefragt, was der Unterschied zwischen Händen und Füßen ist", erzählt Alexis gegenüber "Newsweek".

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.

"Ich habe nachgefragt: 'Fragen sie alle Kunden, ob sie ihre Hände gewaschen haben, bevor sie den Sirup-Spender anfassen?'" Es dauerte einen Moment, bevor die Leiterin sich entschuldigte und anbot, die Rechnung aufs Haus gehen zu lassen. Doch die Familie wollte sich das nicht gefallen lassen und verließ das Pancake-Restaurant. "Er wurde diskriminiert, weil er keine Arme hat“, erklärt Alexis traurig. "Wir waren schon in einigen Restaurants hier in der Nähe und bis jetzt hat niemand etwas gesagt. Die meisten Leute sind beeindruckt, wie er mit den Füßen essen kann.“

Inzwischen hat sich die Managerin über Facebook bei der Mutter entschuldigt und auch die Pancake-Kette hat verlauten lassen, dass sie keine Diskriminierung ihrer Kunden dulden werde.