George Clooney: Flucht aus der Ehe! Er zieht eine bittere Konsequenz

Krankheit, Ehestress, Frust: George Clooney hat alles still und ruhig ausgehalten. Bis jetzt!

George und Amal Clooney
Foto: Getty Images

Es gibt diese Momente im Leben, in denen man sich fragt, wo man eigentlich falsch abgebogen ist. Gescheiterte Lebensträume, Einsamkeit und vor einem nichts als Leere. Diese Momente erlebte George Clooney (57) in den letzten Monaten immer wieder, immer häufiger. Vorgestellt hatte er sich eine Papa-Mama-Zwillinge-Idylle mit Ehefrau Amal (40) und den Babys – doch dann kam alles anders.

Ehe-Krise bei den Clooneys?

Schon wenige Monate nach der Hochzeit 2014 begann es zwischen den beiden zu kriseln, auch Amals Schwangerschaft änderte daran nichts. Im Gegenteil: Die Star-Anwältin jettete kurz nach der Geburt der Kinder im Juni 2017 wieder um die Welt, ging auf Partys, traf Klienten. George dagegen hockte zu Hause mit den Zwillingen Alexander und Ella und wartete, dass Mama von der Arbeit kam. Er stand sogar mehr als zwei Jahren nicht vor der Kamera, hatte für die Familie fast alles aufgegeben, sogar seine Freunde!

Amal und George Clooney: Sind ihre Zwillinge in Gefahr?
 

Amal und George Clooney: Sind ihre Zwillinge in Gefahr?

Ja, er fühle sich „von Zeit zu Zeit etwas einsam“, gab er zu. Allein auch mit seinen schweren Schmerzattacken, unter denen er leidet, seit er sich bei den Dreharbeiten zum Film „Syriana“ schwer verletzte. „Ich kann keine einzige Nacht durchschlafen. Mindestens fünf Mal wache ich auf. Das Leben ist anstrengend, am Ende des Tages fühle ich mich oft wie ein Totalschaden“, sagte er in einem Interview.

 

George Clooney will nicht mehr leiden

Dieses Jahr wurde er in London vor einer Klinik gesehen, die sich auf chronische Schmerzen spezialisiert hat. Und auch gegen den Psycho-Frust geht er an. Statt weiter latent depressiv zu Hause zu sitzen, kehrt er in eine Welt zurück, mit der er bessere Zeiten verbindet. Papa George geht wieder arbeiten! Zum ersten Mal seit vor 20 Jahren „Emergency Room“ startete, steht er bei „Catch 22“ wieder für eine TV-Serie vor der Kamera, übernimmt auch noch die Regie und produziert.

George und Amal Clooney
 

George Clooney & Amal: Riesen Streit um die Kinder!

Das bedeutet: Er wird viel Zeit am Set verbringen, Drehbuchsitzungen und Meetings haben. Er wird einfach nicht zu Hause sein! Und mit der alten Leidenschaft kehren auch alte Freunde in sein Leben zurück: Sein bester Buddy und Geschäftspartner Grant Heslov etwa arbeitet mit ihm zusammen an der neuen Serie. Gedreht werden soll in Italien – praktisch für George, denn dann kann er seine Zwillinge im Familienanwesen am Comer See trotzdem besuchen.

Ob Amal dann auch anwesend sein wird? Das ist nicht sicher. Ihr passe Georges „Ausbruch“ gar nicht, erzählen Freunde. Sie dachte wohl, dass er mit Mitte 50 der ideale Kandidat für ein Leben als Film-Frührentner und Vollzeit-Daddy wäre – und vermutlich glaubte sie das auch noch, als George letztes Jahr Casamigos verkaufte, seine Tequilafirma, die er zusammen mit Kumpel Rande Gerber betrieb.

 

George Clooney liebt seinen Job

Für fast 1 Milliarde Euro übrigens. Nein, ums Geld geht’s ihm bei seiner Hollywood-Rückkehr definitiv nicht. Sondern darum, dass er nicht mehr fremdbestimmt leben muss. Der leidenschaftliche Motorradfahrer weiß: Wenn man mal falsch abbiegt, kann man immer noch umkehren. Gegen die Schmerzen kriegt er jetzt Medikamente, und gegen den Frust hat er selbst die besten Mittel: arbeiten, Freunde sehen, mal wieder er selbst sein.

Die Film- und TV-Welt ist nicht nur seine Leidenschaft, sie hat auch einen entscheidenden Vorteil gegenüber seinem Eheleben: „Sie lassen mich immer noch machen, was ich will. Das muss ich einfach ausnutzen, solange ich es noch kann.“ Übrigens: Das heißt nicht, dass er seine Familie hängen lässt, im Gegenteil. Familie und Freunde sind ihm wichtiger als Partnerschaften. „Ich war in meinen Beziehungen sehr glücklich, aber auch sehr unglücklich. Ich habe Familie und Freunde und Menschen, die mir am Herzen liegen. Ich habe ein wirklich, wirklich, wirklich gutes Leben.“ Wieder.