Gericht entscheidet: Starbucks muss Kaffee mit Krebswarnung versehen

InTouch Redaktion
Ist Kaffee krebserregend?
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Macht Kaffee krank? Wenn es nach der Nichtregierungsorganisation CERT und dem zuständigen Richter geht, lautet die Antwort JA. Rund 90 Unternehmen wurden verklagt, weil sie nicht vor der hohen Konzentration von Acrylamid in ihren Produkten warnen.

Acrylamid entsteht bei großer Hitze, also beispielsweise beim Braten, Rösten und Frittieren. Die Substanz gehört zu einer von über 900 Chemikalien in der kalifornischen Verordnung Proposition 65, die dort als krebserregend oder anderweitig schädigend aufgelistet sind. Dem Gesetz nach müssen Unternehmen ihre Kunden also auf die Gefahr aufmerksam machen.

 

Der Richter verdonnerte mehrere Kaffeehausketten dazu, auf ihren Produkten zukünftig vor Krebs zu warnen. Werden Kaffee-Fans bei Starbucks, McDonald’s und Dunkin‘ Donuts also bald Krebswarnungen zu sehen bekommen?

Bis zum 10. April können die betroffenen Firmen Widerspruch einlegen. Auch der Verband der Kaffeehersteller will gegen das Urteil vorgehen. „Krebswarnungen auf Kaffee wären irreführend“, sagte Verbandspräsident William Murray. Zahlreiche Studien hätten den gesundheitlichen Vorteil von Kaffee belegt.

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