Gerichtsstreit verloren: Meadow Walker sagt Porsche erneut den Kampf an

Der brutale Autounfall, der Paul Walker und seinen Freund Roger Rodas umgebracht hat, war nicht die Schuld von Autohersteller Porsche - sagt der Richter, der den Fall um Paul und Rogers Tod verhandelt.

Die beiden sind bei ihrem Unfall 2013 mit einem "Porsche Carrera GT", laut Augenzeugen, zu schnell gefahren und in einen Baum und eine Straßenlaterne gecrasht.

Paul Walker
Paul Walker Foto: Facebook / Meadow Walker

Kristine hatte angegeben, dass es vier Herstellerdefekte dabei gab:
Sie meinte zum einen, dass das Handschuhfach nicht stabil genug war, um so einen Aufprall abzufangen. Doch der Richter gab an, das bei der Todesursache von Roger das Handschuhfach keine Rolle spielte.
Zum anderen soll das Auto, laut Kristine, einen seitlichen Aufprall nicht standhalten können. Auch hier spricht sich der Richter dagegen aus und sagt, dass die Seite keine Rolle spielt, da Paul und Rogers von vorne in die Laterne hineingefahren sind.
Außerdem bemängelt sie, dass der Tank geschädigt war und deswegen das Auto in Flammen aufgegangen ist. Doch der Richter hat die Klage abgewiesen, da Feuer nicht die Todesursache war.
Und auch der letzte Punkt, dass bei der Autoeinstellung etwas falsch war, legte der Richter ohne Beweise zu den Akten.

Die Klage von Meadow wird erst noch bearbeitet werden, doch wenn schon Kristine so strikt vom Richter abgewiesen wird, hat wohl auch die 17-Jährige kaum eine Chance Porsche für den Tod ihres Vaters verantwortlich zu machen.

Doch Meadow gibt nicht auf und lässt durch ihren Anwalt ausrichten. "Paul war als Passagier in dem Auto. Er hat den Crash überlebt, aber war in dem Porsche eingeklemmt und ist deswegen durch das Feuer verbrannt, weil das Auto so viele Herstellerdefekte aufzeigt. Meadow wird sich nicht geschlagen geben, bis Porsche dafür verantwortlich gemacht wird, dass sie Produkte herstellen, das Leute umbringt."

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