Gina-Lisa Lohfink: Ihre Mutter leidet schwer mit ihr

Noch immer kämpft Gina-Lisa Lohfink vor Gericht. Es hätten sie zwei Männer vergewaltigt, heißt es.

Gina-Lisa Lohfink ist wegen des andauernden Prozesses am Ende
Foto: Facebook/ Gina-Lisa Lohfink

Aber es geht nicht um die Männer, die ein Video davon, auf dem sie mehrfach "Hör auf" sagt und regelrecht betäubt wirkt, sondern darum, dass sie sich wegen angeblich falscher Verdächtigungen verantworten muss.

Auch an der Familie geht diese Geschichte nicht spurlos vorbei.  „Unsere ganze Familie leidet darunter, wie ehrverletzend und demütigend mit Gina-Lisa öffentlich umgegangen wird“, sagt ihre Mutter Petra Lohfink gegenüber Bunte. Aber auch sie zeigt sich kämpferisch: "Ich bin stolz auf meine Tochter, dass sie diesen Strafbefehl nicht akzeptiert hat.“

Besonders schwer war es für sie, das besagte Video zu sehen, um sich selbst davon zu überzeugen, dass in dieser Situation absolut etwas faul war: „Ich habe geweint, als ich mein Kind da liegen sah. Sie war anscheinend nicht bei Sinnen, wurde von einem der Männer am Hals gewürgt, der zweite steckte seinen Penis in ihren Mund und sie stammelte immer nur, sie sollten aufhören. Als Mutter erträgt man einen solchen Anblick nicht.“

Immer wieder versucht Gina-Lisa positivere Töne anzuschlagen, sich von dem Prozess-Drama etwas lösen. Teil davon wird sicherlich auch ihre Teilnahme im Dschungelcamp 2017 sein. Die Frage ist nur, ob eine solche Belastung für sie nicht auch in vier Monaten noch etwas zu viel sein könnte.