Gina-Lisa: Geldstrafe nach Vergewaltigungs-Vorwürfen

Schlimme Nachrichten für Gina-Lisa Lohfink.

Denn die Vergewaltigungs-Anschuldigung, die die 29-Jährige vor drei Jahren an zwei Männer gestellt hatte, könnte die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin jetzt teuer zu stehen kommen.

Gina-Lisa: Strafbefehl nach Vergewaltigungs-Vorwürfen
Gina-Lisa Lohfink soll eine Geldstrafe zahlen
Foto: Getty Images

Nachdem das Verfahren gegen Pardis F. und Sebastian C. bereits eingestellt worden war, leitete das Gericht gegen die Blondine ein Verfahren wegen Falschverdächtigung ein.

Weil Gina-Lisa die Männer zu unrecht beschuldigt haben soll, sie unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben, verhängte das Amtsgericht Tiergarten jetzt eine Geldstrafe in Höhe von 24.000 Euro.

In 60 Tagessätzen von je 400 Euro soll die Blondine zur Kasse gebeten werden.

Gegenüber der Bild äußerte sich Gina-Lisa entsetzt zu den Geschehnissen:

„Ich bin total erschüttert, dass die Sache aus 2012 jetzt hochkommt. Ich bin hier einzig und allein die Geschädigte, das Opfer. Ich bin mir sicher, dass die Wahrheit ans Tageslicht kommen wird. Es haben sich zwei Frauen unabhängig voneinander bei mir gemeldet, denen das Gleiche passiert ist mit diesen Jungs. Sogar aufgeregte Fans und zahlreiche besorgte Menschen haben mir und meinem Management mitfühlend geschrieben, dass sie sich Sorgen machen würden bezüglich dieses Videos, da es sehr stark nach Vergewaltigung aussieht und wohl sichtbar gegen meinen Willen passiert sei.“

Auch die Geldstrafe will die Blondine nicht unangefochten lassen, der Anwalt der 29-Jährigen, Burkhard Benecken (40), kündigte an: „Ich habe für meine Mandantin gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt. Den Hauptverhandlungstermin vor dem Amtsgericht Tiergarten erwarte ich im Frühjahr 2016. Unser erklärtes Ziel ist ein Freispruch. Wenn so etwas Schule macht, können Frauen nichts mehr zur Anzeige bringen – sie werden dann symbolisch zu ,Freiwild‘.“