GNTM 2017: Transsexuelle Mädchen nur für die Quote?

InTouch Redaktion
Kim Nala rechnet mit GNTM ab
Foto: Facebook / Kim Nala

Die aktuelle Staffel von "Germany's Next Topmodel" genießt derzeit positive Kritik für den bislang unaufgeregten Umgang mit den beiden transsexuellen Mädchen Giuliana Farfalla und Melina Budde. Ihre Transsexualität wird in der Show erfreulich wenig in den Fokus gerückt und nicht reißerisch ausgeschlachtet.

Doch nun erhebt die transsexuelle Youtuberin Kim Nala sehr schwere Vorwürfe gegen Michael Michalski, die die gesamte Sendung in einem äußerst schlechten Licht dastehen lassen.

In einem Youtube-Video rechnet das schwer enttäuschte Mädchen mit der Casting-Show, vor allem aber mit Michael Michalski ab.

Die 19-Jährige wurde über ihr Management zum GNTM eingeladen. Nachdem sie beim Vorcasting zunächst rausflog, sollte sie dann aber doch beim TV-Casting vor Michael Michalski und Thomas Hayo auftreten. Nachdem sie ein weiteres Mal keine Zusage für die nächste Runde bekommen hatte, hakte sie hinter den Kulissen bei Michalski noch einmal nach, woran es gelegen hätte.

Nachdem der Modeschöpfer wohl etwas angestrengt mehrfach ausgewichen war, bekam Kim Nala die Antwort: "Wir haben in der Show schon zwei Transsexuelle." Das hinterlässt natürlich einen ganz faden Beigeschmack. Wenn das stimmt, dann scheint es, als wären die Trans-Mädchen nur Mittel zum Zweck um in einer modernen Welt ein weltoffenes, tolerantes Gesicht zu wahren.

Allerdings finden sich unter vielen von GNTM schockierten Kommentatoren auch jene, die den Wahrheitsgehalt des Videos etwas anzweifeln. Es wird angemerkt, dass der Frust darüber, nicht weitergekommen zu sein, doch deutlich zu sehen sei und vieles etwas dramatisiert, übertrieben und unglaubwürdig wirkt.