Grüne Gesundmacher: Diese Wunderkräfte haben Zimmerpflanzen!

InTouch Redaktion
Grüne Gesundmacher: Diese Wunderkräfte haben Zimmerpflanzen!
Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus, sondern fördern auch unsere Gesundheit Foto: iStock

Dass Pflanzen Kopf und Seele beruhigen, bei ihrem Stoffwechsel Sauerstoff produzieren und Kohlenstoffdioxid aufnehmen, ist ja weithin bekannt. Doch manches Grünzeug filtert auch Gifte wie Benzol, Formaldehyd oder Kohlenmonoxid aus der Luft, die unter anderem durch Drucker, Reinigungsmittel, Kunststoffe und Farben an die Umgebung abgegeben werden. Diese Schadstoffe sind auch verantwortlich für das sogenannte „Sick Building Syndrome“, also Befindlichkeitsstörungen, die in Innenräumen auftreten. Dazu zählen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Reizhusten, Atemnot sowie Reizungen von Augen, Nase und Hals.

 

Mindestens eine Pflanze pro neun Quadratmeter

So viele grüne Mitbewohner werden für einen guten Luftreinigungseffekt empfohlen. Zu den besten Filter-Pflanzen gehören Bogenhanf, Efeutute, Grünlilie, Bananenpflanze und Einblatt.

 

Staubbekämpfer

Auch Feinstaub holen manche Pflanzen aus der Luft. Ihre Blätter sind nämlich mit einer Wachsschicht überzogen, an der der Staub haften bleibt.

Wahre Helfer: Zimmerpflanzen fördern unsere Gesundheit
 

Schlechte Aussichten für Keime

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Zimmerpflanzen unterstützen die Immunabwehr unserer Schleimhäute, indem sie Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben. So können sich Keime in feuchter Luft schlechter fortbewegen als in trockener und sinken schneller zu Boden. Je zarter und dünner die Blätter einer Pflanze sind, desto mehr Feuchtigkeit wird produziert.

 

Die richtige Pflege für deine Zimmerpflanzen

Damit wir von den Gesundheitseffekten auch in vollem Umfang profitieren, ist es wichtig, dass wir die Blätter regelmäßig von Staub befreien. Dafür Pflanzen mit kleinen Blättern mit lauwarmem Wasser abduschen, jene mit großen Blättern mit einem Baumwoll- oder Staubtuch säubern.

Auf eine Sache sollten wir noch achten: Zimmerpflanzen können auch Schimmel verbreiten. Denn Blumenerde bietet für ihn einen natürlichen Nährboden. Er entwickelt sich aber meist nur in bedenklichen Konzentrationen, wenn wir es mit dem Gießen übertreiben. Dann ist der Schimmel an einem pelzig weißen Belag auf der Erde zu erkennen. Am besten die Erde austauschen!

 
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