Hartz IV-Empfänger dürfen jetzt zum Betteln auf die Straße gehen

05.12.2017 > 11:50

In Dortmund ist es nun erlaubt, dass sich Hartz IV-Empfänger durch Betteln etwas "dazu verdienen" dürfen. Dabei setzte sich ein 50-Jähriger Hartz IV-Empfänger dafür ein, dass er zu seinen monatlichen Bezügen 204,50 Euro dazu erbetteln darf.

 

Hartz IV-Empfänger setzt sich fürs Betteln ein

Wie jetzt bekannt wurde, setze sich ein 50-jähriger Hartz IV-Empfänger aus Dortmund dafür ein, seine monatlichen Bezüge durch Bettelten aufzustocken. Im Monat soll der Mann vom Jobcenter 409 Euro erhalten. Da dies zum Leben nicht genügt, setzte sich der Hartz IV-Empfänger mit seinem Hund an die Straße und fing an zu Betteln. Als das Jobcenter davon erfuhr, wurden dem Hartz IV-Empfänger die Bezüge gekürzt. Der 50-Jährige wollte dies jedoch nicht akzeptieren und nahm sich seinen Anwalt.

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Hartz IV-Empfänger einigt sich auf Kompromiss

Wie der "WDR" berichtet, konnte durch die Verteidigung des Hartz IV-Empfängers ein Kompromiss ausgehandelt werden. Dabei darf der 50-Jährige zu seinen Bezügen, von 409 Euro, exakt 204,50 Euro dazu erbetteln. Alles was darüber hinaus geht, muss verrechnet werden. 

 
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