Hartz-IV-Empfänger muss 175.000 Euro zurückzahlen!

InTouch Redaktion
22-jähriger Obdachlose reformiert Hartz IV-Gesetzgebung
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Dieser Fall ist wirklich reist! Ein Pärchen hat Hartz-IV über mehrere Jahre bezogen – und das, obwohl der Mann stinkreich war. Das Paar muss nun stolze 175.000 Euro zurückzahlen.

Das Ehepaar wurde vom Landessozialgericht aufgefordert, die Sozialleistungen für einen Zeitraum von 10 Jahren zurückzuzahlen – das sind insgesamt 175.000 Euro. Das Paar hatte seine Vermögenswerte verschwiegen – auf einem Schweizer Konto befanden sich demnach 147.000 Euro.

Aufgeflogen ist das durch eine Steuer-CD, die das Bundesland Rheinland-Pfalz gekauft hatte. Dort wurde das Konto des Mannes gefunden. Er wiedersprach darauf, dass es sich um sein Konto handelte und forderte sogar weitere Zahlungen vom Jobcenter.

Als "Opfer eines totalen Vernichtungsfeldzugs von Behörden und Justiz“ sieht sich der Mann laut dem NDR. Die Behörden haben jedoch Beweise, dass es sich um sein Konto handelt. Es gingen zahlreiche Bareinzahlungen auf das Girokonto, Autokäufe und das Tilgen eines Hauskredits. Besonders kurios: Zum ersten Gerichtstermin ist der Mann gleich gar nicht erschienen. Das Ehepaar hat nun die Möglichkeit, eine Beschwerde einzulegen – eine Revision ist jedoch nicht möglich.

 

Die Schnäppchenjagd beginnt!