Hartz-IV: Regelsätze werden seit Jahren zu niedrig berechnet

InTouch Redaktion

In Deutschland ist eine Debatte um Hartz-IV entfacht und die Frage gestellt, ob die Regelsätze seit Jahren zu niedrig berechnet wurden.

Die Aussage von Jens Spahn, dass man von Hartz-IV gut leben kann, werden derzeit kritisiert.

Das ändert sich für Hartz IV-Empfänger in 2018
Foto: iStock

Und auch die Entscheidung der Essener Tafel, Ausländer auszuschließen, sorgt für Unmut. Um Armut zu bekämpfen, verschickten kürzlich 30 Sozialverbände eine gemeinsame Erklärung.

 

Sozialverbände kritisieren Regelsätze

Die Kernforderung der Sozialverbände ist, dass Hartz-IV höher angesetzt werden soll, da die Regelsätze viel zu niedrig sind. "Die Leistungen in der Altersgrundsicherung, bei Hartz IV oder im Asylbewerberleistungsgesetz sind ganz einfach zu gering bemessen und schützen nicht vor Armut", heißt es in der Mitteilung der Sozialverbände. "Die Regelsätze müssen sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe garantieren“, so in der Erklärung weiter.

Durch die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) werden die Regelsätze ermittelt. Bei der Berechnung wird sich laut „Spiegel Online“ an Haushalten orientiert, welche an der untersten Grenze liegen und gerade so keine Sozialleistungen brauchen.

 
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