Helene Fischer: Geht sie damit endgültig zu weit?

Sie ist ganz offiziell (durch Umfragen bestätigt) die beliebteste Schlagersängerin in Deutschland, lockte zuletzt bei ihrem Konzert in Berlin unglaubliche 55 000 Fans ins Olympiastadion. Und Helene Fischer (33) weiß ihren Erfolg und ihre Beliebtheit äußerst lukrativ zu vermarkten.

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Foto: Getty Images

Doch das, was die Sängerin jetzt betreibt, erinnert an gefährlichen Größenwahn.

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Helene Fischer hat sich ihren namen für über 500 Produkte als Marke schützen lassen

Dass sich Stars ihren eigenen Namen als Marke schützen lassen, ist nichts Neues. Doch während sich die meisten auf Tonträger, Shows und Mode beschränken, hat sich Helene die Markenrechte für weit über 500 Produkte aus zehn Klassen gesichert - darunter selbst für aberwitzige Dinge wie Trapezgurte für Surfbretter, Fechthandschuhe, Miskitonetze, Billardtische, Bumerangs und Toilettendeckel-Überzüge. Der Registerauszug des Deutschen Patent- und Markenamts - ausgedruckt vier eng beschriebene Seiten lang - belegt diesen Größenwahn schwarz auf weiß.

 

Andrea Berg wirkt daneben ganz bodenständig

Doch Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall - und der übertriebene Geschäftssinn nicht bei jedem gut an. Im Gegensatz dazu wirkt Andrea Berg (52) nahezu bodenständig. Ihre Liste ist knapp 40 Produktgruppen (von Büchern über Feuerzeuge bis Würzmittel) deutlich überschaubarer. Auf die Idee, sich wie Helene sogar die Markenrechte für Fußballschuhe und Stollen (!) zu schützen, kam sie bisher zumindest nicht. 

Vielleicht sollte sich Helene in Zukunft lieber wieder mehr auf das konzentrieren, wofür die Fans sie lieben - nämlich ihre Musik.