Helene Fischer: Jetzt reicht's! Ihr platzt der Kragen

Helene Fischer hat bereits ein Millionen-Vermögen verdient – und wendet sich nun trotzdem mit knallharten Forderungen an ihre Plattenfirma…

Helene Fischer
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Mit ihren Hits verdient sie Millionen. Doch das reicht Helene Fischer offenbar nicht: Ihr Management bittet die Plattenfirmen jetzt zur Kasse – gemeinsam mit 13 weiteren Vertretern namhafter Schlager-, Pop- und Rockmusiker. 

Sie ist eine der erfolgreichsten deutschen Künstlerinnen – und das wird sich auch auf Helenes Bankkonto bemerkbar machen. Zwar spricht sie selbst nicht übers Geld, doch das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bezifferte 2018 die geschätzten Einnahmen der Sängerin zwischen Juni 2017 und Juni 2018 auf stolze 28 Millionen Euro! Helene Fischer ist zwar international nicht so bekannt wie Britney Spears und Céline Dion, verdiente in dem Zeitraum aber trotzdem mehr…

Der Geldsegen dürfte hauptsächlich von ihrer großen Tournee stammen, denn von September 2017 bis März 2018 gab Helene 63 Konzerte, durchschnittlicher Ticketpreis: 71 Euro. Damit liegt sie im Trend, denn Live-Auftritte sind für Musiker mittlerweile die wichtigste Einnahmequelle. Seit konventionelle Tonträger mehr und mehr von Streaming-Diensten wie Spotify oder Apple Music abgelöst werden, sind die Verkäufe dramatisch eingebrochen. Mit gestreamter Musik werden inzwischen 56,4 Prozent des Umsatzes erzielt, CDs hingegen haben nur noch einen Marktanteil von 28,2 Prozent – Tendenz sinkend… Demnach verdienen die Plattenlabels sehr viel Geld mit Streams, doch diese Einnahmen kommen offenbar nicht bei den Künstlern an – wogegen die nun öffentlich Sturm laufen.

 

Helene Fischer haut auf den Tisch

Klar, eine Helene Fischer nagt trotzdem nicht am Hungertuch, auch Rammstein, Peter Maffay oder Marius Müller-Westernhagen dürften keinen Grund zur Klage haben. Dennoch stößt es auch bestens verdienenden Künstlern sauer auf, wenn die Plattenfirmen sich an ihnen bereichern. Und bei vielen anderen, die nicht so gut im Geschäft sind, geht der Einbruch des Tonträger-Marktes sogar an die Existenz.

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In einem Schreiben, das der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vorliegt, heißt es von 14 Managern und Anwälten führender Showstars nun, man habe beschlossen, die „gemeinsamen Interessen“ der Musiker „zukünftig gebündelt zu vertreten“. Das Schreiben ist adressiert an Universal, Sony, Warner und die Bertelsmann-Musiksparte BMG, richtet sich also an die Plattenfirmen selbst. Da die Labels den größten Anteil der Streaming-Einnahmen einbehalten würden, gebe es „das dringende und grundlegende Bedürfnis nach einer Überprüfung und gegebenenfalls Neustrukturierung des Abrechnungs- und Vergütungsmodells im Bereich des Streamings“.

Oha, das klingt nach einem Riesenkonflikt in der Unterhaltungsbranche. Sollten die Superstars sich mit ihrem Aufstand durchsetzen, könnte Helene Fischer demnächst vielleicht noch mehr Geld verdienen…

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