Helene Fischer: Neue Hiobs-Botschaft nach dem Tour-Drama

InTouch Redaktion
Helene Fischer
Foto: Getty Images

Nach ihrer schweren Erkrankung steht die Sängerin jetzt schon wieder auf der Bühne – unterschätzt sie die Gefahr?

Die Erleichterung ist riesig: Nachdem Helene Fischer (33) kürzlich wegen eines akuten Infekts der oberen Atemwege das Bett hüten musste, sogar sieben Konzerte absagte, geht ihre Mega-Tour nun weiter. Doch mutet sich die Schlager-Queen damit nicht zu viel zu? Enttäuschte Fans, immense Kosten, organisatorische Hürden – der Druck scheint riesig zu sein.

So hatte sie sich ihre „Helene Fischer Live“-Tour durch Deutschland und Österreich sicherlich nicht vorgestellt: Anstatt mit Hammer-Stimme und Akrobatik-Einlagen die Hallen zu rocken, zwang sie ein schwerer Infekt kürzlich in die Knie. Sieben Konzerte wurden abgesagt, strenge Bettruhe wurde verordnet – eine Entscheidung, die nachvollziehbar ist, aber für viel Wirbel sorgte.

 

Ist der Druck für Helene zu hoch?

Denn auch wenn die Shows nachgeholt werden, sind manche Fans enttäuscht über die kurzfristigen Absagen. Das Problem: Häufig nehmen die Konzertbesucher lange Anreisewege und hohe Hotelkosten in Kauf, um ihr Idol zu sehen. „Euch müsste man sämtliche Unkosten in Rechnung stellen“, beschwert sich ein aufgebrachter Facebook-User. Und nicht nur das: Die Show-Termine sind so straff geplant, dass das krankheitsbedingte Umorganisieren zur Mammut-Aufgabe wird. Je später die Nachhol-Shows stattfinden, desto größer die organisatorischen Hürden und Kosten. Bühnen-Crew, Caterer, Musiker und Tänzer haben bereits neue Aufträge, sind terminlich nicht mehr flexibel. Und: Durch die zahlreichen abgesagten Konzerte ist ein Schaden von 4,9 Millionen Euro entstanden – zum Glück bleibt das Helene-Management nicht auf diesen Kosten sitzen, es greift eine Ausfall-Versicherung.

Helene Fischer musste einige Konzerte absagen
 

Helene Fischer: Die Fans sind außer sich

 

All diese Faktoren schwirren Helene im Kopf herum

Kein Wunder, wenn sie sich davon unter Druck setzen ließe – und deshalb vielleicht sogar zu früh nach ihrer Erkrankung über die Bühne wirbeln würde! Dabei kann genau das fahrlässig sein: Privatdozent Dr. med. Hans-Peter Hauber von der Asklepios Klinik Altona weiß: „Ein Infekt der oberen Atemwege sollte auskuriert sein, bevor wieder sportliche oder anstrengende berufliche Aktivitäten aufgenommen werden. Auch nach Auskurierung des Infekts ist eine Ruhepause von einigen Tagen sinnvoll. Bei Fieber sollten Anstrengungen auf jeden Fall unterlassen werden, da virale Infekte in seltenen Fällen auch das Herz befallen können.“

Doch was kann Helene aus dem Drama der vergangenen Woche für die Zukunft lernen? Der Zeitplan ihrer Tour ist straff, oft tritt sie an mehreren Abenden hintereinander in derselben Stadt auf. Weniger Auftritte dürften zwar den Fans nicht gefallen, doch für einen Künstler wäre es sicher hilfreich. Auch die mehrstündigen Shows mit ausgefallenen Akrobatik-Einlagen sind nicht gerade unanstrengend und könnten sicher angepasst werden. Denn eines ist klar: Eine Helene, die ausgepowert und angeschlagen ist, bringt auch ihren Fans nichts...

 

 

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