Helene Fischer-Parfüm: Eine Gefahr für Schwangere?

Au weia, das klingt gar nicht gut. Helene Fischer startet nicht nur als Sängerin, Werbe-Ikone und Schauspielerin durch, sie hat auch ein eigenes Parfum auf den Markt gebracht.

Helene Fischer-Parfüm: Eine Gefahr für Schwangere?
Helene Fischer-Parfüm: Eine Gefahr für Schwangere?
Foto: WENN.com

Doch das scheint nicht ganz so perfekt zu sein, wie der Rest von Helene. „That’s me! By Helene Fischer“ gehört zwar prinzipiell zu den 25 beliebtesten Düften, doch das könnte sich ändern, nachdem sich Öko-Test das Duftwässerchen vorgeknöpft hat.

Es gab nur mäßigen Applaus, stattdessen kritisiert das Ökotest-Magazin: „Wir fanden in 'That’s me! by Helene Fischer' stark erhöhte Werte Diethylphthalat (DEP)“. Diethylphthalat ist ein Weichmacher, der häufig verwendet wird. Professor Dr. med. Andreas Lischka klärt „APA-OTS“ gegenüber auf: „Diese DEP-Belastungen sind bedenklich. Denn aktuelle Untersuchungen zeigen, dass DEP aus Parfums über die Haut aufgenommen wird und in relevanten Mengen in den menschlichen Körper gelangt. Das Fatale daran ist, dass DEP zu jenen hormonell wirksamen Chemikalien zählt, die im Verdacht stehen, sensible Entwicklungsprozesse beim heranreifenden Organismus irreversibel zu beeinträchtigen. Dadurch könnten bereits im Mutterleib Krankheiten, die im späteren Erwachsenenleben auftreten, gleichsam vorprogrammiert werden.“ Möglicherweise sollten also gerade Schwangere auf das Parfüm von Helene Fischer verzichten.