Helene Fischer: Verzweifelter Hilferuf

13.01.2018 > 12:31

Es ist spätabends. Ein Hotelzimmer, irgendwo in Deutschland. Es ist dunkel, doch an Schlaf ist nicht zu denken. Irgendetwas stimmt nicht. Oder? Sie macht das Licht wieder an, schaut sich um. Da ist es, das Problem...

Zum ersten Mal spricht Helene Fischer (33) in der „Sky“-Sendung „Farid – Magic Unplugged“ von Magier Farid (36) über ihr trauriges Geheimnis. Denn Helene kann nicht einschlafen, wenn nicht alle Türen und Schubladen geschlossen sind: „Wenn ich im Bett liege, muss immer alles zu sein. Das ist so meine Macke, die ich hab. Nur dann, wenn alles zu ist, kann ich schlafen.“

Helene Fischer

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Diese Zwangshandlung könnte ein verzweifelter Hilferuf sein. „Solche Aktivitäten dienen in der Regel dazu, innere Spannungen abzubauen“, erklärt Prof. Dr. Claas-Hinrich Lammers, Chefarzt der Fachabteilung für Affektive Erkrankungen der Asklepios Klinik Hamburg-Barmbek. Und eigentlich sind diese Handlungen harmlos, solange sie nicht überhandnehmen und dafür sorgen, dass ein normales Leben nicht mehr möglich ist. „Dann ist es eine klar definierte psychische erkrankung“, so der Professor, „die dann auch behandelt werden kann – mit sehr guten Erfolgen. Sowohl psychotherapeutisch als auch medikamentös.“

 

Natürlich ist es bei Helene noch nicht so weit

Aber die Sängerin sollte aufmerksam sein. Denn Zwangshandlungen werden schnell zur Gewohnheit. „Das hat damit zu tun, welcher Belastung der Mensch ausgesetzt ist. Bei beruflichen Problemen oder Beziehungs-Krisen können sie vermehrt auftreten“, warnt der Experte.

Zwar läuft Helenes Beziehung zu ihrem Freund Florian Silbereisen (36) auch nach bald zehn Jahren wunderbar. Doch beruflichen Stress hat die Sängerin durch ihre Tournee (ab 16. 1. 2018, Frankfurt) und die vielen Auftritte genug. Also bitte, Helene, pass auf dich auf!

 
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