Helmut Kohl: Grabstein löst Skandal aus

InTouch Redaktion
Helmut Kohl Trauerfeier
Foto: Getty Images

Ein schlichtes Holzkreuz. Darauf sein Name, die Lebensdaten. Mehr schmückt das Grab von Helmut Kohl († 87) nicht. Dabei hatten sich die sich Besucher zum ersten Todestag am 16. Juni ein würdiges Denkmal für den Kanzler der Einheit erhofft. Einen Marmorblock mit goldenen Buchstaben vielleicht. Oder so einen, wie er auf Bundeskanzler Konrad Adenauers († 1967) Ruhestätte steht: Ein grauweißer Stein mit einem Relief des auferstandenen Christus. Wann im Schatten des Kaiserdoms in Speyer etwas ähnlich Würdiges für Helmut Kohl aufgestellt wird, steht nicht fest. Warum? Das liegt offenbar wieder einmal an der Witwe, Maike Kohl-Richter (54). Es scheint, als sei ihretwegen ein unwürdiger Streit um den Grabstein entbrannt!

 

Ein schlichtes Holzkreuz erinnert an den Ex-Kanzler

„Die Witwe hat angekündigt, dass Entwürfe in Auftrag gegeben worden sind, aber wir haben noch keine gesehen!“, erklärt der Sprecher der Stadt Speyer, Matthias Nowack. Dabei müsste Maike Kohl-Richter die Gestaltung des Grabes mit der Stadt abstimmen. Tut sie aber nicht. Wie so vieles, will sie auch das allein bestimmen...

Maike Kohl-Richter
 

Helmut Kohl: Neuer Familien-Krieg um Witwe Maike Kohl-Richter

Nein, das hat Helmut Kohl wirklich nicht verdient. Allerspätestens nach einem Jahr bekommt jeder Verstorbene in der Regel einen Stein. Sobald sich das Grab gesenkt hat. Der Stein als Zeichen von Dauer, von anhaltendem Andenken. Aber Kohl hat immer noch keinen! Und dann noch die Video-Kamera am Grab, die die Witwe zur Überwachung installieren ließ. „Ich empfinde diese Überwachungs-Methode als übergriffig“, wettert jetzt Kohls jüngster Sohn Peter (52) – und das sei der Grund, warum er bis heute nicht am Grab seines Vaters weinen konnte. Ein Ende der Fehde ist also noch lange nicht in Sicht!

 
Trendige Sneaker auf otto.de entdecken