Helmut Kohl: Unwürdiger Streit um sein Grab

Das hat er wirklich nicht verdient! Pünktlich zu seinem ersten Todestag am 16.

Helmut Kohl Trauerfeier
Foto: Getty Images

Juni gibt es wieder große Unruhen um Helmut Kohl. Es ist ein unwürdiger Streit um sein Grab auf dem Friedhof des Domkapitels in Speyer, der nun wieder neu entfacht ist.

In einem Interview mit dem „ZEITmagazin“ klagt sein jüngster Sohn Peter (52) an: „Ich war noch nicht an seinem Grab. Ich will mich beim Trauern nicht von Videokameras beobachten lassen.“ Er richtet deutliche Worte an die Witwe seines Vaters: „Ich empfinde diese Überwachungsmethoden als übergriffig.“ Maike Kohl-Richter (54) ließ die letzte Ruhestätte ihres Mannes einzäunen und mit Kameras überwachen. Es scheint, als solle niemand ihrem geliebten Helmut zu nahekommen dürfen. Nicht einmal seine eigenen Söhne.

 

Helmut Kohls Söhne sind außen vor

Schon zu Lebzeiten war das Verhältnis zwischen Maike und den Kohl-Kindern zerrüttet. In den Jahren vor dem Tod ihres Vaters durften Walter (54) und Peter ihn nicht einmal mehr besuchen. „Ich musste mich schon 2011 von meinem Vater verabschieden“, erzählt Peter Kohl in dem Interview weiter. Dabei war er lange bemüht, Maike in die Familie mit aufzunehmen: „Ich habe sie mehrfach nach London, nach Istanbul und auf gemeinsame Urlaube eingeladen, damit wir uns besser kennenlernen“, sagt er. Doch Maike habe ihn erst hingehalten, dann gar nicht mehr auf seine Angebote reagiert. Bis heute sprechen die Söhne und die Witwe nicht miteinander. Das hätte Helmut Kohl sicher nicht gewollt.

Maike Kohl-Richter
 

Helmut Kohl: Seine Witwe bekommt keinen Cent!