Herzogin Meghan und Prinz Harry: Drama eskaliert! Anwälte sind schon eingeschaltet

Zu viele Lügen über sich und ihren Vater musste Herzogin Meghan in den letzten Monaten lesen. Jetzt wehrt sie sich – mit folgenschweren Konsequenzen…

Prinz Harry, Herzogin Meghan und Baby Archie
Foto: GettyImages

Sie kann nicht mehr! Seit Monaten steht Herzogin Meghan (38) im Kreuzfeuer der britischen Boulevardpresse. Als arrogant, luxussüchtig und unerzogen wird sie da beleidigt. Anfeindungen, die bislang alle an ihr abprallten. Scheinbar. Denn jetzt wehrt sie sich – und zieht entgegen aller royalen Regeln vor Gericht, um gegen die Veröffentlichung einer großen britischen Zeitung vorzugehen…

„Never explain, never complain“ – erläutere nichts, beschwere dich nicht. So lautet der inoffizielle Verhaltenskodex der britischen Royals. Will heißen: Die Mitglieder der Königsfamilie hüllen sich, komme, was da wolle, in vornehmes Schweigen. Negative Schlagzeilen werden grundsätzlich nicht kommentiert. Doch ausgerechnet Meghan bricht nun mit dieser Regel: Sie verklagt die britische Zeitung „Mail on Sunday“ und deren Verlag Associated Newspapers wegen Verletzung der Privatsphäre. Hintergrund: Das Blatt hatte ohne Einverständnis Passagen aus einem fünf Seiten langen handgeschriebenen Brief vom August 2018 veröffentlicht, der an ihren Vater Thomas Markle (75) gerichtet war. Offensichtlich hatte der ihn der Zeitung zur Verfügung gestellt. Darin beklagt sie die diversen Äußerungen ihres Vaters zum Nichterscheinen bei ihrer Hochzeit im Mai 2018. Private Zeilen, die nie in der Öffentlichkeit landen sollten.

 

Herzogin Meghan schlägt zurück

In ihrem Kampf gegen die „Mail on Sunday“ wird die Herzogin von Prinz Harry (35) unterstützt. Er schrieb einen offenen Brief, der einer Kriegserklärung an die Medien gleichkommt. Die Berichterstattung der Zeitung sei „bewusst bösartig“ und Teil einer „rücksichtslosen Kampagne“, die falsche und abfällige Geschichten über Meghan verbreite und im vergangenen Jahr völlig eskaliert sei, wütetet er. „Meine Frau wurde eines der jüngsten Opfer der britischen Boulevardpresse“, schreibt Harry – und auch, wie sehr Meghan die Zeitungsberichte belasten: „Ich kann nicht beschreiben, wie schmerzvoll es war. Ich war zu lange ein stiller Zeuge ihres Leidens. Sich zurückzuhalten und nichts zu tun, stünde im Widerspruch zu allem, woran wir glauben.“

Herzogin Meghan platzt der Kragen
 

Herzogin Meghan: Bittere Bilanz! Sie haben sich nichts mehr zu sagen

Er will seine Frau, die erst vor wenigen Monaten Mutter wurde und ohnehin mit den harten Regeln des Königshauses hadert, schützen. Man kann sich vorstellen, wie weh es Meghan tun muss, dass sie bei der Verlobung noch von ihrem Volk gefeiert wurde – und nun regelrecht verachtet wird? Und das vor allem wegen gnadenloser Schlagzeilen. Wohl auch deshalb erinnerte Harry in seinem emotionalen Statement an seine beim Volk äußerst beliebte Mutter Diana, die 1997 bei einer Verfolgungsjagd durch Paparazzi ums Leben kam: Er habe Angst, dass sich diese schreckliche Tragödie wiederholt. „Ich habe meine Mutter verloren und beobachte nun, wie meine Frau das Opfer der gleichen machtvollen Kräfte wird.“

 

Die Anwälte sind eingeschaltet

Monatelang beratschlagten Meghan und Harry mit ihren Anwälten, wie mit der Situation umzugehen ist. Lange zögerten sie, bevor sie jetzt tatsächlich reagierten – und einen schmutzigen Streit vor Gericht in Kauf nehmen! Dieser Schritt ist riskant, das wissen Harry und Meghan, denn auch die Queen dürfte über diesen inoffiziellen Regelbruch nicht glücklich sein.

Um Meghan aus der Schusslinie zu bekommen, wurde gerade ein komplett neues PR-Team engagiert: krisenerprobte Profis, die sich mit schwierigen Fällen auskennen. Ob sie vermitteln, die Presse künftig auf Abstand halten können? Tatsächlich hat sich die Lage deutlich beruhigt, seit die Agentur Sunshine Sachs am Werk ist. Auf der kürzlichen Afrika-Reise gab Meghan sich bodenständig und nahbar wie nie – sicher nicht leicht, denn die letzten Monate müssen für sie der Horror gewesen sein. Darauf deutet zumindest eine Rede hin, die sie vor jungen Menschen hielt: „Wenn man ständig Negatives sieht und hört, kann das wirklich erschütternd sein. Man kann sich machtlos und verloren fühlen. Man kann sich anders, verwirrt fühlen oder als ob man einfach nicht dazugehören würde […]. Doch man sollte wissen, dass man die Kraft hat, das zu ändern.“ Harry und Meghan wollen das ändern, daran lassen sie keinen Zweifel.

Herzogin Meghan soll noch eine heimliche Tochter haben. Die ganze Geschichte erfahrt ihr im Video: