Die Höhle der Löwen: Fake-Skandal

Sind einige Ideen in „Die Höhle der Löwen“ etwa geklaut? Gleich zwei Start-ups aus der Gründershow werden jetzt mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert.

Die Höhle der Löwen: Dieser Deal ist nach der Show geplatzt!
Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Philipp Silbernagel, Konstantin Neumann und Danilo Jovicic stellten in der Vox-Show ihr Unternehmen „eatapple“ vor – es handelt sich dabei um einen Strohhalm, den man auch essen kann.

 

Wie echt ist "eatapple"?

Die Idee für den Strohhalm kam rein zufällig, als die Jungs abends in einer Bar saßen. „Wir waren in einer Bar, tranken unseren Cocktail aus normalen Standard-Plastiktrinkhalmen. Und wir kauen auch mal ab und zu auf dem Plastiktrinkhalm rum. Da kam uns einfach die Idee: Lasst uns doch diesen Unfug beenden und essbar machen!“, erklärten die Gründer in „Die Höhle der Löwen“.

 

Neu war diese Idee jedoch nicht, wie die „Bild“-Zeitung jetzt berichtet. Denn der essbare Strohhalm wurde von Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie entwickelt – und das schon im Jahr 2016. Zwei Jahre später stellten Philipp Silbernagel, Konstantin Neumann und Danilo Jovicic ihre Idee nun im TV vor.  Der Plagiatsvorwurf ist jedoch unbegründet: Sie haben sich damals mit dem KIT in Verbindung gesetzt und einen Lizenzvertrag geschlossen.

 

"Design-Bubbles" ist ebenfalls Plagiatsvorwürfen ausgesetzt 

Und auch ein zweites Start-up muss sich mit dem Thema Ideenklau auseinandersetzen. Katharina Baumann lässt unter dem Namen „Design-Bubbles„ Duftkerzen aus Sojawachs herstellen – diese werden anschließend in Champagnerflaschen gefüllt.

Die Höhle der Löwen: Dieser Deal ist nach der Show geplatzt!
 

Die Höhle der Löwen: Kerzen-Deal ist nach der Show geplatzt!

Das Unternehmen „Rewined“ aus den Vereinigten Staaten hatte die Idee allerdings schon längst vor Katharina Baumann. Es gibt jedoch einen großen Unterschied: Während „Rewined“ die Champagner-Marken v4erdeckt, sind diese ganz bewusst bei Katharina Baumann zu sehen. Der Deal mit Dagmar Wöhrl kam laut der „Bild“ übrigens nicht zustande – sie steht „Design-Bubbles“ lediglich beratend zur Seite.