Höhle der Löwen: Mega-Zoff zwischen Ralf Dümmel und Georg Kofler

Gestern Abend flimmerte die letzte Folge von "Die Höhle der Löwen" über die TV-Bildschirme - und da knallte es nochmal gewaltig zwischen den Investoren...

Ralf Dümmel
Ralf Dümmel Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Benjamin Ohmer und Volker Junior stellten die neuartige Wärmflasche "TROY" vor. "Sie wird nicht zu heiß, ist sofort verwendbar und hält doppelt so lange warm", versprachen die Gründern während ihres Pitchs. Ein integriertes Salzpad entzieht dem kochenden Wasser am Anfang die Energie und gibt sie später automatisch zurück. Ein Sicherheitsverschluss verhindert, dass Kinder und demente Menschen die Wärmflasche ausversehen öffnen. Für 200.000 Euro boten die Gründer 15 Prozent ihrer Firma an.

Ralf Dümmel kämpfte mit allen Mitteln

Ralf Dümmel wurde sofort hellhörig. "Mir reicht’s. Keine weiteren Fragen. Sie haben einen Problemlöser, ich liebe Problemlöser." Mit seinen schlagenden Argumenten wollte er den Deal unbedingt eintüten. "Ich bin der richtige Löwe für euch, sage ich ganz selbstbewusst. Ich mache euch das Angebot 200.000 Euro für 20 Prozent. Ihr könnt jetzt ohne weiter zu warten ‚ja’ sagen oder ich lehne mich zurück", stellte er überzeugt fest. Doch die Gründer sahen das etwas anders, wollten sich auch noch die anderen Angebote anhören.

Georg Kofler: "Alles, was der Ralf hat, kann ich auch"

Auch Georg Kofler war an dem Produkt interessiert. "So, ich mache euch auch noch ein Angebot und das ist natürlich unvergleichlich besser als das vom Ralf", versprach er. "Alles was der Ralf erzählt hat, kann ich auch." Dümmel reagierte genervt: "14 000 Filialen?“ Als Kofler dies bejahte, konnte er sich ein sarkastisches "Respekt" nicht verkneifen.

Doch Kofler ließ sich nicht beirren - und preiste weiter seine Qualitäten an. "Jetzt ist des Selbstlobes genug. Aber wenn unser Mega-Ralf sich schon so aufführt, dann muss ich das ja auch machen, sonst ist das hier eine Diskriminierung." Den Seitenhieb konnte Dümmel natürlich nicht auf sich sitzen lassen. "Ich habe eigentlich nur erzählt, was ich schon 25-mal gemacht habe", rechtfertigte er sich. Plötzlich platze Kofler der Kragen: "Ralf, pass auf ... Jetzt muss ich mal reden. Ich habe dich ja auch hier in deinen Mega-Tönen preisen lassen." Letztendlich bot er den Gründern mehr Geld für mehr Anteile an.

Dagmar Wöhrl schnappte sich den Deal

Am Ende guckten allerdings beide Streithähne in die Röhre. Denn die Gründer entschieden sich für Dagmar Wöhrl. “Ich kann nachvollziehen, dass Ralf not amused war, dass er diesen Deal nicht abschließen konnte, denn es ist ein super innovatives Produkt! Aber auch Ralf muss einmal den Kürzeren ziehen“, freute sie sich mit einem Augenzwinkern gegenüber der „BILD“-Zeitung. Wie sagt man so schön: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold...

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