Höhle der Löwen: Ralf Dümmels traurige Beichte

Er gilt als einer der sympathischsten Juroren in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ (dienstags, 20.15 Uhr), hat sich als Spezialist für Produktion und Vertrieb von Non-Food-Produkten ein Vermögen erarbeitet. Doch auch im Leben von Ralf Dümmel (50) gibt es Schattenseiten.

Ralf Dümmel: Höhle der Löwen-Star liebt Spengemann-Ex
Ralf Dümmel: "Höhle der Löwen"-Star liebt Spengemann-Ex Foto: VOX / Stefan Gregorowius

Kein „Löwe“ hat in der vergangenen Staffel häufiger in engagierte Gründer investiert als Dümmel. „Ich gebe jedem die Chance, mich zu überzeugen“, erklärt er in CLOSER. Der Grund dafür liegt in der Vergangenheit: „Ich war nie ein Musterschüler. Aber Ideen hatte ich immer, nur gehört wurden sie nicht.“

Bei den Erfindern aus der Show hört und sieht der Geschäftsführer der Handelsgesellschaft DS Produkte deshalb genau hin. Er selbst habe schließlich auch klein angefangen, und es sei seinem beruflichen Ziehvater zu v erdanken, dass er heute so erfolgreich ist, sagt Dümmel.

Vor allem in der Schulzeit habe Ralf Dümmel an sich gezweifelt

„Wenn der Großteil der Klassenkameraden ständig bessere Noten nach Hause bringt, ist das kein schönes Gefühl. Der Leistungsdruck war schon enorm. Und wenn man dann in einer Klausur als schlecht dasteht, fühlt man sich schon nicht immer gut“, erinnert sich Dümmel. Der Unternehmer bekam damals sogar Nachhilfe, die ihm dann doch am Ende den Abschluss bescherte – seinen Hauptschulabschluss. „Damit bewarb ich mich dann in einer großen Möbelfirma, bekam jedoch direkt eine Absage.

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Ohne Mittlere Reife bräuchte ich da gar nicht erst antanzen. Wenn ich die hätte, bekäme ich den Job“, erinnert sich Dümmel. Und siehe da! Was Lehrer nicht schafften, erreichte dieses misslungene Vorstellungsgespräch. Der damals 15-Jährige hatte plötzlich ein Ziel vor Augen. „Ich meldete mich an einer Schule an, an der ich die Mittlere Reife nachholen konnte. Es benötigte Entbeerungen, nächtliche Lerneinheiten und viel Motivation – doch am Ende hatte ich den Abschluss.“ Und damit marschierte ich dann erneut zu der Firma. Dieses Mal erkannte der Ausbilder meine Leistungen an und gab mir den Job – aber nicht ohne zu sagen, dass der Notenschnitt hätte besser sein können“, sagt Dümmel lächelnd.

Ein ähnliches Engagement erwartet Dümmel von den Gründern, aber mit dem Wissen im Hinterkopf: „Nicht Noten, sondern Können und Fleiss entscheiden am Ende.“