Ilka Bessin: Traurige Beichte von "Cindy aus Marzahn"

Ilka Bessin wurde durch ihre Figur "Cindy aus Marzahn" zur Kult-Figur in Deutschland. Lustig, frech und nie um einen Spruch verlegen.

Zwar hat sie die Rolle "Cindy aus Marzahn" mittlerweile an den Nagel gehängt, doch ihre schlagfertige und fröhliche Art hat sich Ilka bewahrt. 

Umso überraschender kommt jetzt dieses traurige Geständnis von ihr! 

Die erschütternden Einzelheiten erfahrt ihr im VIDEO:

 
 

Von der Comedy-Queen zum Engel der Armen

In den letzten Monaten hat Ilka Bessin eine erstaunliche Verwandlung hingelegt: Ohne neon-pinken Trainingsanzug und blonde Wuschel-Perücke ist Ilka Bessin alias „Cindy aus Marzahn“ optisch ein anderer Mensch. Die Brandenburgerin schlägt aber nicht nur äußerlich ein neues Kapitel auf.

Statt als Ulknudel ist sie jetzt als Engel der Armen unterwegs: Sie kümmert sich um Straßenkinder, setzt sich mit Altersarmut auseinander. Dafür besuchte sie Rentner zu Hause, bei der Tafel oder im Pflegeheim, um mehr über deren Nöte und Ängste zu erfahren.

Cindy aus Marzahn TV-Comeback
 

Cindy aus Marzahn: TV-Comeback als Ilka Bessin

Tief bewegt von diesen Eindrücken sprach sie darüber bei „stern TV“: „Die Leute haben ein Leben lang gearbeitet. Warum kriegen wir es nicht hin, dass diese eine vernünftige Rente erhalten?“ Wie es ist, am Rande der Gesellschaft zu leben, weiß der Comedy-Star selbst am besten. Vier Jahre lang bezog Bessin Arbeitslosengeld II, bis sie schließlich mit ihrer Kunstfigur „Cindy aus Marzahn“ Erfolg hatte.

Nun will sie ihre Bekanntheit nutzen, um auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen. „Ich will, dass die Leute in Würde alt werden“, sagt Ilka Bessin. „Rentner dürfen nicht an den Rand der Gesellschaft abgeschoben werden.“ Kämpferisch fordert sie: „Wir reden und reden. Aber macht doch mal endlich was. Wer ist mir egal!“