Inka Bause: Große Sorge! Wie schlecht geht es ihr wirklich?

„Bauer sucht Frau“-Moderatorin Inka Bause zieht im Interview Bilanz aus den letzten Jahren und verrät, wovor sie Angst hat.

 

Inka Bause macht Schluss
Foto: MG RTL D / Willi Weber
  1. Inka Bause spürt das Alter
  2. Tochter Anneli ist ausgezogen
  3. Inka Bause über depressive Anwandlungen

Happy Birthday, Inka Bause! Die beliebte „Bauer sucht Frau“-Moderatorin feierte vergangene Woche ihren 50. Geburtstag mit Tochter Anneli (21). Doch so schön die Feierlichkeiten auch waren, so sehr macht das Älterwerden Inka Bause offenbar zu schaffen. "Closer" traf sie in Berlin und sprach mit ihr über Schicksalsschläge und depressive Verstimmungen....

Inka, was haben Sie sich zum 50. Geburtstag denn alles gewünscht?

Ich habe mir meine Wünsche selbst erfüllt. Man darf ja nie damit rechnen, dass das irgendein anderer macht. Ich bin so ein Selbsterfüller. Und ich bin damit bisher auch sehr gut gefahren und weitergekommen. Ich überlasse die meisten Sachen nicht gerne dem Zufall.

 

Inka Bause spürt das Alter

Was haben Sie sich gekauft – welche Wünsche materieller Art haben Sie sich erfüllt?

So was ist mir egal. Wenn man krank ist, kann man noch so viel Geld auf dem Konto haben! Wenn die Psyche nicht hinhaut … Ich wünsche mir einfach nur, dass die großen Schicksalsschläge an mir vorbeigehen. Und auch meine Lieben nicht treffen werden. Aber das wird bestimmt wieder passieren. Das Leben ist eben so. Und dann muss man sich wappnen und mutig sein und einfach durchgehen …

Sie hatten in den vergangenen Jahren einige Schicksalsschläge zu verkraften. (2016 starb ihr Ex-Mann Hendrik Bruch, 2003 musste sie sich von ihrem Vater Arndt verabschieden, Anm. d. Red.)

Ja, aber ich sag immer: „Nicht ängstlich sein, es kommt sowieso alles anders als gedacht!“ Man hat nur zwei Chancen: einknicken oder weiterlaufen.

 

Tochter Anneli ist ausgezogen

Bemerken Sie jetzt mit 50 schon erste Wehwechen?

Oh ja – ich kann Ihnen sagen, was alles zwickt: Ich komme die Treppe nicht mehr richtig runter, ich merke meine Kniegelenke, ich höre nicht mehr so gut und sehe auch nicht mehr so gut. Aber ich bin gesund. Und es gibt für alles, was ich habe, Hilfsmittel wie eine Sehhilfe oder Krücken und so weiter. Letztendlich freue ich mich einfach und hoffe, dass ich 100 Jahre alt werde und keine ganz schlimme Krankheit bekomme. Und vor allem, dass mein Kind gesund bleibt.

Inka Bause macht Schluss
 

Inka Bause: Plattenbau-Beichte!

Wohnt Ihre Tochter Anneli noch bei Ihnen zu Hause?

Nein, sie hat eine eigene Wohnung. Sie ist aber ganz in der Nähe und kommt ganz oft zum Essen (lacht).

Das ist bestimmt nicht leicht, dass sie ausgezogen ist, oder?

Ja, vor allem, wenn man alleine ist … Aber mein Gott, so ist das Leben. Ich will ja nicht klammern, sondern wünsche mir, dass sie eine selbstbewusste Frau wird.

 

Inka Bause über depressive Anwandlungen

Haben Sie Angst vorm Älterwerden?

Nein, bis jetzt nicht. Aber ich muss ehrlich sagen: Wer sich das Älterwerden schönredet, der macht sich was vor. Es liegt jeder ab einem gewissen Alter nachts im Bett und denkt darüber nach: „Lohnt sich das noch, eine neue Couchgarnitur zu kaufen?“ Manchmal hat man schon so kleine depressive Anwandlungen – so ganz kleine. Jedes Jahr geht schneller rum, kaum ist Weihnachten vorbei, ist es wieder da. Das geht uns doch allen so. Wer morgens in den Spiegel guckt und sagt: „Toll, du siehst ja immer besser aus“ – der macht sich was vor. Das ist ja Quatsch!

Was wünschen Sie sich für die kommenden Jahre?

Gesund bleiben. Lustig bleiben. Glücklich bleiben. Und nicht alles zu ernst nehmen. Ich habe das erste halbe Jahrhundert mit meinem Album und meiner Tournee schön abgeschlossen. Ab Januar mache ich mir Gedanken, was ich die nächsten 50 Jahre Schönes mache.