Jan Fedder: Schwer gezeichnet! Wie schlecht geht es ihm wirklich?

Jan Fedder (63) kommt einfach nicht mehr auf die Beine. Der „Großstadtrevier“-Held baut immer weiter ab.

Jan Fedder
Foto: ARD/Thorsten Jander
  1. Wie geht es Jan Fedder wirklich?
  2. Jan Fedder ist ein Kämpfer
  3. Seine Gesundheit ist jetzt das Wichtigste

In einem neuen Interview bei „Das!“ versuchte er zwar wieder, allen zu zeigen, dass ein Kämpferherz in ihm schlägt! Doch aktuelle "Closer"-Bilder zeigen, wie wenig von dem alten Jan noch übrig ist...

Ein Betreuer schiebt den Schauspieler vor wenigen Tagen im Rollstuhl aus seiner kleinen Wohnung auf St. Pauli. Er hält sich krampfhaft an den Seitenlehnen fest, schaut mit verkniffener Miene nach vorne, das Gesicht voller Sorgenfalten. Für seine 63 Jahre wirkt Jan viel zu alt. Dabei war er mal so ein Lebemann! Er trank, rauchte, feierte und war bekannt für seine ausschweifende Art. Heute, auf dem Weg ins NDR-Studio, ist davon nicht mehr viel übrig...

 

Wie geht es Jan Fedder wirklich?

Einige Stunden später sitzt Fedder bei Moderatorin Bettina Tietjen (58) auf dem roten Sofa und resümiert das vergangene Jahr. „Das war scheiße“, sagt er. „Zehn Monate in so ’ner Reha ist schon langweilig.“ Dort ließ er sich einweisen, um den Bewegungsablauf seiner Beine zu verbessern. Er wollte endlich wieder mobiler werden. Offenbar ohne nennenswerten Erfolg. „Gehen ist noch nicht so der Ober-Hit, im Rollstuhl geht’s besser und schneller, aber wir arbeiten dran.“ Nur: wie lange noch?

Nachdem er die Diagnose Mundhöhlen-Karzinom vor fünf Jahren bekam, musste sich Fedder einen Teil seiner Zunge entfernen lassen und bekam Bestrahlungen. „Da war öfter mal der Gedanke: ‚Springe ich jetzt aus dem Fenster oder nicht?‘“ Doch so einfach machte er es sich nicht. Das hat er noch nie. „Ich musste in meinen wilden Zeiten auch mal vom Pflaster gepflückt werden. Ich hatte eine harte St.-Pauli-Zeit, wo ich sogar Verbot bekommen habe.“

 

Jan Fedder ist ein Kämpfer

Trotzdem ist er immer wieder aufgestanden. Was ihn heute glücklich macht? Die Liebe zu seiner Frau Marion. Und sein Bauernhaus in Schleswig-Holstein, Kreis Steinburg, in dem er seiner Sammelleidenschaft nachkommen kann. Hier fand er immer zur Ruhe. „Ich leiste mir den Luxus ohne Handy und E-Mails. Ich brauch es nicht.“ Doch mittlerweile ist der Hof verwaist, der Zaun kaputt, der Garten ungepflegt. Kein Klingelschild deutet darauf hin, dass hier der berühmte Jan Fedder wohnt. Offenbar schafft der Schauspieler es schon seit Längerem nicht mehr dorthin.

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Vielmehr verbringt er seine oft einsamen Tage an dem Platz, an dem er schon seine Kindheit verbrachte. „Ich wohne da, wo ich seit 50 Jahren wohne, in meiner Wohnung auf St. Pauli. Das ist Heimat für mich. Wird immer schlimmer mit den Leuten dort, aber kann man ja nicht ändern.“ Trotzdem ist das der Ort, an dem er bleiben will.

 

Seine Gesundheit ist jetzt das Wichtigste

Während er mit Tietjen spricht, merkt man ihm die Anstrengung an. Seine Stimme klingt schleppend. „Das Grinsen war mal weg“, sagt er im Gespräch. Mittlerweile hat er es wieder. Aber es ist anders als früher. Sein einziger bescheidener Wunsch ist, endlich wieder besser gehen zu können! Fedder: „Ich wünsche mir eine Tüte Gesundheit. Dass ich mit den Füßen wieder mehr auf den Boden komme.“ Schließlich ist er ja noch nicht mal in Fernseh-Rente!