Jan Ullrich: Heftige Neuigkeiten aus der Entzugsklinik

InTouch Redaktion

Er steht auf der Terrasse der Entzugsklinik, hebt seinen Daumen in die Höhe, als er den "Closer"-Fotografen sieht. Als wolle er sagen: „Jetzt wird alles gut!“ Seit einer Woche befindet sich Jan Ullrich (44) in einem Sanatorium in Deutschland.

Jan Ullrich
Foto: Getty Images

Doch die Therapie dort ist hart...

Ullrich zieht an seiner Zigarette und trinkt Wasser. Er hat gerade eine kurze Behandlungspause. Vier Wochen will er in der Klinik bleiben. Ein Anwohner zu "Closer": „Dass Jan Ullrich jetzt hier ist, erschüttert uns alle sehr. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute!“

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Das kann der ehemalige Rad-Profi gut gebrauchen. „Aus Liebe zu meinen Kindern mache ich jetzt eine Therapie“, verkündete er kürzlich motiviert. Und: „Die Trennung von Sara (Ullrichs Ehefrau, Anm. der Red.) und die Ferne zu meinen Kindern, die ich seit Ostern nicht gesehen und kaum gesprochen habe, haben mich sehr mitgenommen. Dadurch habe ich Sachen gemacht und genommen, die ich sehr bereue.“ Zuletzt soll er eine Prostituierte im Alkohol- und Drogenwahn gewürgt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

 

Hält Jan Ullrich durch?

Das Programm, das Ullrich nun erfährt, geht an die Substanz. In der ersten Woche findet der körperliche Entzug statt. Danach sucht man in Gruppen- und Einzelgesprächen nach den Ursachen der Sucht. Hier kann auch die Familie involviert werden. Entscheidend ist, dass Ullrich die Behandlung durchzieht.

Wie schlimm es um den ehemaligen Rad-Sportler zuletzt stand, macht ein von Ullrich selbst gedrehtes Video deutlich, das "Closer" vorliegt. Er hatte es offenbar einige Tage vor dem Klinik-Aufenthalt in seiner Finca auf Mallorca aufgenommen. Ullrich filmt sich selbst, wirkt wirr und benommen, spricht mal ganz ruhig und braust im nächsten Augenblick wütend auf. Er hat gerade zahlreiche Katzen auf seinem Grundstück gefüttert und fragt: „Wo sind denn meine Freunde? (…) Ich bin nachts immer alleine, weil ich nicht schlafen muss.“

 

Jan Ullrich wirkt mitgenommen

Dann erzählt er: „Es haben mir sehr viele Leute Probleme gebracht. Sehr, sehr viele Leute haben mir Probleme gebracht. Die mir helfen wollten. Aber diese kleinen Ameisen da unten, die können mir ja nicht helfen, Mann! Ich bin ja viel größer.“ Sein Handy wackelt hin und her, während er durch die Zimmer wankt. Irgendwann stört ihn sein lauter Fernseher. „Jetzt halt mal deine Schnauze da“, schreit er ihn an. Dann richtet er die Kamera auf ein Tischchen, auf dem Fotos seiner Kinder Sarah Maria (15), Max (11), Benno (7) und Toni (5) stehen. „Mein Altar“, sagt Ullrich liebevoll. „Da brennt immer eine Kerze.“ Er nimmt einen kleinen Elefanten in die Hand, erklärt: „Das ist eine Kerze. Den zünde ich an, wenn die Kinder da sind. Ich weiß aber noch nicht, wann sie kommen. Ich hoffe, jetzt bald. Denn ich klag sie jetzt gerade ein. Alles mit Liebe gemacht.“

Es ist dem 44-Jährigen zu wünschen, dass es ihm bald besser geht – und er mit seinen Kindern tatsächlich wieder durch die Finca toben kann. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wenn Ullrich den geht und die Klinik nicht vorzeitig verlässt...

Alle Bilder gibt es in der aktuellen "Closer"!

 
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