Jared Leto: So hart sind die Kritiken für seinen "Joker"

Vor acht Jahren hat Heath Ledger die Filmwelt mit seiner genial, verstörenden Interpretation von Batmans Erzfeind Joker verändert. Da würde so schnell keiner rankommen.

Jared Leto
Jared Leto Foto: getty

Selbst der bis dahin gefeuert Jack Nicholson-Joker wirkte auf einmal nur noch kitschig, bunt und albern.

Also was sollte Jared Leto dem entgegensetzen können? Im neuen Superhelden-Film "Suicide Squad", spielt er nun den neuen Joker. Die ersten Bilder machten Hoffnung. Immerhin ist Leto obendrein ein wirklich guter, oscarprämierter Schauspieler.

Er hat, wie sein Vater, Benzin im Blut
Er hat, wie sein Vater, Benzin im Blut Foto: Twitter / David Ayers

Und doch scheint es nun so, als würde seine Performance als Joker in der Bedeutungslosigkeit versinken. "Suicide Squad" begeisterte durch coole Trailer und dem Ansatz, dass die Bösewichte, die Helden der Geschichte sind. Doch der ganze Film konnte zumindest die amerikanischen Filmkritiker nicht überzeugen.

Der Film sei zu zahm, die Handlung zu flach und die Charaktere bekommen einfach zu wenig Raum. So wird dann auch Jared Letos Joker als zwar guter, aber viel zu selten und irgendwie unpassend eingesetzter Gastauftritt beschrieben.

Es ist nicht das erste Mal, dass vor allem die im Vorfeld kritisch beäugten Hauptdarsteller im DC-Comic-Universum (Batman, Superman & Co.) überzeugten, aber die Inszenierung eher mäßig ausfiel. So gab es anfangs sogar Petitionen gegen Ben Affleck als Batman. Doch waren sich bei "Batman v Superman" viele Kritiker einig, dass Affleck noch das beste am Film war.

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