Jay Oh: Er ist das Supertalent 2015

Gestern Abend war es soweit, mit einem großen Live-Finale verabschiedete sich "Das Supertalent" 2015 von den Fernsehbildschirmen.

In einer spannungsgeladenen Show lieferten sich die verbleibenden 12 Finalisten einen unterhaltsamen Wettstreit um den Siegerplatz in der RTL-Castingshow.

Jay Oh ist das Supertalent 2015
Jay Oh freut sich über seinen Sieg beim Supertalent 2015
Foto: © RTL / Stefan Gregorowius

Es wurde getanzt, geturnt und geblödelt - doch am Ende schaffte es nur einer, die Leitungen im großen Zuschauer-Voting zum Glühen zu bringen: der Sozialpsychologe Jay Oh (29) aus Bochum.

Mit seiner gefühlvollen Stimme und dem Song "Dance With my Father", welchen er seinem eigenen Vater widmete, sang sich der 29-Jährige in die Herzen des Publikums und der Jury.

Mit seinem Sieg gelang Jay, was zuvor noch keinem gelungen war: Als erster Supertalent-Kandidat brachte es der Sänger aus dem Publikum aufs Siegertreppchen. In der vierten Castingshow war Jay nach einer spontanen Gesangseinlage in der Umbaupause der Show vom Poptitanen Dieter Bohlen (61) höchstpersönlich mit dem goldenen Buzzer ins Finale geschickt worden.

Jetzt darf sich der Sänger über ein Preisgeld von 100.000 Euro und einen Auftritt in Las Vegas freuen:

"Es ist wie ein Märchen, ich kann es noch gar nicht fassen. Ich bin unheimlich glücklich und danke den Zuschauern für ihre Anrufe", äußerte sich der 29-Jährige in einem ersten Statement gegenüber RTL.

Die Silbermedaille sicherte sich mit knappem Abstand zu Jay schließlich Erwin Frankello mit seinen charmanten Seelöwen Itchy und Scratchy.

Ein Ergebnis, das nicht jedem Zuschauer zu passen schien... Und so wurde nach dem erneuten Sieg eines Sängers auf der Facebook-Seite vom Supertalent schnell Kritik laut:

"Singen ist KEIN Supertalent! Sollen die alle zu DSDS gehen, wozu gibt's das?", äußerte sich ein verärgerter User, "Sänger gehören zu DSDS", stimmte ein anderer zu. Ein weiterer befand frustriert: "Ich finde es unfair den anderen gegenüber. Eine Tierdressurnummer erfordert viel mehr Zeit und Training".

Andere User gingen sogar noch einen Schritt weiter und bezweifelten die Siegesstory von Jay Oh insgesamt: "Zufällig sass der im Publikum? Und jetzt der Sieg? Klar. So langsam wirds unglaubwürdig", befand ein User.