Jennifer Lawrence fühlt sich als Frau benachteiligt

Jennifer Lawrence gehört zu den bestverdienenden Schauspielerinnen Hollywoods. Doch das bedeutet nicht, dass nicht auch sie finanzielle Nachteile gegenüber dem anderen Geschlecht hat.

Jennifer Lawrence kassierte weniger als ihre männlichen Kollegen
Sie ist frustriert über die ungerechte Behandlung
Foto: WENN.com

Sie muss am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet, als Frau automatisch weniger zu verdienen.

Für ihre Rolle im Film „American Hustle“ war Jennifer zwar sogar für den Oscar nominiert, bekam allerdings eine geringere Gage als ihre männlichen Schauspielkollegen. Das fand die 25-jährige nun per Zufall heraus, nachdem Sony gehackt wurde und die verschiedenen Gagen der Darsteller ans Tageslicht kamen. Christian Bale, Bradley Cooper und Jeremy Renner haben demnach wesentlich mehr Geld von der Produktionsfirma bekommen. Über diese Tatsache ist J. Law nun total sauer! Vor allem ärgert sie sich über sich selbst und bereut, dass sie in den Gehaltsverhandlungen zu zurückhaltend gewesen sei.

Jennifer Lawrence und der Rest vom "American Hustle"-Cast
Jennifer und ihre Kollegin Amy Adams bekamen viel weniger Geld als die männlichen Darsteller.

„Ich habe als Verhandlungsführerin versagt, weil ich zu früh aufgegeben habe. Ich wollte nicht weiter über Millionen streiten, die ich, offen gesagt, dank zweier Franchise-Verfilmungen nicht brauchte“, gesteht sich die Schauspielerin frustriert in einem Essay für den feministischen Newsletter "Lenny". Sie versuche immer von allen gemocht zu werden und bloß nicht anzuecken. Doch damit sei nun Schluss. Denn sie könne sich nicht vorstellen, dass ihre männlichen Kollegen sich darum scherten, ob sie zu schwierig oder verwöhnt wirken könnten.