Jérôme Boateng zeigt sein WM-Tattoo

Vielleicht ist es ja Absicht, dass Jerome Boateng sich erst jetzt, fast eineinhalb Jahre nach dem Sieg bei der Fußball-WM 2014, zum WM-Tattoo durchgerungen hat. Möglicherweise wollte er dieses Tattoo nicht überstürzen und nicht aus einer Siegeslaune heraus machen lassen. 

Jérome Boateng
Foto: getty

Auf seiner Wade prangt jetzt ein Bild des WM-Pokals. Darunter steht Maracanã, der Name des Stadions, in dem Deutschland Argentinien 1:0 im Finale bezwang.

"Finally", schreibt er bei Instagram zu dem Bild. Vielleicht brauchte er auch einfach lange genug Spielpause um das Tattoo stechen und abheilen zu lassen. Immerhin ist sowas recht schmerzhaft und wer sich das Bild in der Haut nicht ruinieren möchte, sollte nicht unbedingt direkt danach wieder Sport damit machen.

Bislang sind die Reaktionen deutlich positiver als die Reaktionen auf das WM-Tattoo von Nationalelf-Kollege Kevin Großkreutz. Der war zwar auch in Brasilien dabei, verbrachte aber das gesamte Turnier auf der Ersatzbank.Dementsprechend gab es für seine Tätowierung gewaltige Häme im Netz.