Jessica Jones: 7 Gründe warum ihr diesen Netflix-Hit gucken müsst

Oh Nein! Noch ein Superheld!

Jessica Jones
Foto: Netflix / Marvel

Seitdem Marvel das Projekt ihres umfassenden Kinouniversums mit Iron Man, Avengers und Co. gestartet hat, gibt es kein Entrinnen mehr. Knackige One-Liner, bombastische Schlachten und Männer die einfach nur ihren großen Hammer schwingen sind nicht jedermanns Sache. 

Aber "Jessica Jones" zeigte uns jetzt - Es geht auch ganz anders! Der Serienhit von Marvel und Netflix zeigt in diesem Testosteron-Verein, das Superhelden-Geschichten auch mal ganz anders sein können und das mit einem riesigen Erfolg.

Wenn ihr es noch nicht gesehen habt: Hier sind 7 Gründe, das schleunigst nachzuholen!

  1. Liebe Männer - fragt ihr euch auch, warum die Frauenwelt sich immer über die gleichen weiblichen Klischeerollen beschwert? Bei "Jessica Jones" erfahrt ihr, wie sich das anfühlt. Die Produzenten drehen den Spieß um und zeigen, wie es aussieht, wenn das mit den Kerlen gemacht wird. 
  2. Kein Science-Fiction, keine großen abgedrehten Waffen. Jessica Jones ist als Superheldin nicht auf große Effekte und teures Spielzeug angewiesen. Jeans und Lederjacke sind ihr "Kostüm" und ist damit wesentlich cooler als mancher Held im spektakulären Outfit (unvergessen schlecht: Ryan Reynolds im animierten "Green Lantern"-Kostüm)
  3. Krysten Ritter als "Jessica Jones" ist großartig! Schon bei "Breaking Bad" zog sie die Zuschauer als heroinsüchtige Jane Margolis in den Bann. Auch als die "Bitch" in "Apartment 23" zeigte Ritter, dass sie ganz weit oben mitspielen kann.
  4. Größter Kritikpunkt bei Marvel: Die Bösewichte gelten als zu flach, zu langweilig. David Tennant spielt mit Kilgrave einen unfassbar diabolischen Bösewicht, wie man ihn so definitiv noch nicht gesehen hat. Im Vorbeigehen ruiniert er haufenweise Menschenleben und sorgt einfach für Gänsehaut.
  5. Keiner mag Streber. Zwar ist zum Beispiel Captain America zweifelsohne ein toller Superheld, aber manchmal brauchen wir auch mal einen amtlichen Antihelden. Als verkorkste Privatdetektivin mit einem nicht unerheblichen Alkoholproblem ist Jessica Jones einfach der interessantere Charakter.
  6. Was wurde aus Trinity von "Matrix"? Die eiskalte Anwältin Jeri Hogarth! Carrie-Anne Moss feiert ein Mega-Comeback!
  7. Obwohl "Jessica Jones" so ganz anders ist, als die Marvel Kinofilme, spielt es im selben fiktiven Marvel-Universum. Damit ist die Serie nicht nur voll mit Anspielungen auf "den großen Grünen" und Co. sondern betrachtet diese Welt auch aus einem ganz anderen Blickwinkel.