Joan Rivers: Die Ärzte machten große Fehler

Joan Rivers starb am 4. September in einer Klinik in New York.

Joan Rivers starb an den Folgen einer Stimmband-Operation.
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So weit hätte es vielleicht nicht kommen müssen, wie die Gesundheitsbehörde nun feststellte.

Ärzte und Klinikpersonal machten gravierende Fehler bei der Behandlung der US-Komikerin, wie Medien berichten. So wurde die Narkose nicht richtig ausgerechnet, weil vergessen wurde, sie zu wiegen. Dadurch war die Dosis von der Anästhesie nicht korrekt bestimmbar gewesen und Joan Rivers bekam zu viel des Mittels Propofol verabreicht, an dem auch Michael Jackson starb.

Auch zahlreichen Einverständniserklärungen, die normalerweise vor einer OP unterschrieben werden müssen, seien nicht von Joan Rivers unterzeichnet gewesen und fehlten. Als der US-Star schließlich in Narkose lag, schoss ein Arzt sogar ein Selfie mit ihr.

Während der Operation erhielt sie nicht genug Sauerstoff, die Ärzte hätten nicht bemerkt, dass es ihr immer schlechter ging. Sie erlitt einen Hirnschaden. Eine Woche später starb Joan Rivers an den Folgen.

Die Tochter der Komikerin, Melissa Rivers, ließ den Medien ausrichten, sie sei fassungslos: "Ich bin schockiert über das Fehlverhalten vor, während und nach dem Eingriff."