Johann Lafer: Schrecklicher Todesfluch!

InTouch Redaktion

Hinter dem Fernseh-Koch liegen traurige Zeiten: Innerhalb weniger Monate musste er von gleich drei geliebten Familienmitgliedern Abschied nehmen: seiner Schwester Christina und seinen Schwiegereltern. Offen wie nie spricht Johann Lafer im Interview mit "Das Neue Blatt" über seine Trauer und wie er damit umgeht.

Johann Lafer verpasste die Geburt seines Sohnes
Foto: WENN.com

Verraten Sie uns, wie Ihre Lebenseinstellung aussieht?

Ich bin davon überzeugt, dass man für sein Glück etwas tun muss. Wenn man sich nicht engagiert oder sich gar hängen lässt, kommt man nicht weit. Außerdem sollte man das Leben genießen, besondere Momente mit der Familie oder mit Freunden bewusst wahrnehmen und auch Feste feiern.

Johann Lafer verpasste die Geburt seines Sohnes
 

Johann Lafer: Trauriges Familien-Drama!

Woher kommt diese Haltung?

Von vielen traurigen Erlebnissen und Erfahrungen, die mich im vergangenen Jahr schwer getroffen haben. Ich habe meine Schwester und Schwiegereltern verloren. Riesengroße Verluste, die eine tiefe Trauer ausgelöst haben – und die erst einmal verarbeitet werden müssen.

Wie machen Sie das?

Ich spreche sehr viel mit meiner Frau. Wir trösten uns gegenseitig und helfen uns, mit der Trauer umzugehen. Mir hat auch sehr geholfen, dass ich mich von meiner Schwiegermutter kurz nach ihrem Tod auf der Intensiv-Station verabschieden konnte. Welche heilende Wirkung dieser Besuch für mich hatte, hätte ich nie gedacht. Zumal ich in dieser Beziehung sehr sensibel bin und Kontakt mit Krankenhäusern eher meide. Aber in diesem Fall tat es irgendwie gut. Mehr denn je wurde mir bewusst, dass wir eben nur Gast hier auf der Erde sind und wir unsere Zeit gut nutzen sollten. Ich lebe jeden Tag bewusst, bin sehr dankbar und gläubig. Ich nehme nichts als Selbstverständlichkeit, sondern als großes Geschenk.

Haben Sie in Ihrem Alltag konkret etwas verändert?

Ich versuche, die Dinge mit noch mehr Ruhe anzugehen, was mir jedoch nicht immer gelingt. Und ich gönne mir regelmäßig meine Auszeiten, um mich zu erholen. Ich übe mich nach wie vor im Loslassen, mache sehr viel häufiger als früher eine Woche Urlaub und gewinne somit auch Abstand zu meiner Arbeit.

 
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