Judith Williams: Knallharte Abrechnung! Jetzt packt sie aus!

"Höhle der Löwen“-Jurorin Judith Williams (46) erklärt im "Closer"-Gespräch ihren schwierigen Spagat zwischen Karriere und Familie...

Judith Williams ist jetzt blond!
Foto: Getty Images
  1. Judith Williams zeigt sich privat wie nie
  2. Judith nimmt anderen Müttern den Stress
  3. Ehemann Alexander hält immer zu ihr

Sie gilt als absolute Powerfrau: Judith Williams (46) hat sich nicht nur als eine der erfolgreichsten deutschen Unternehmerinnen etabliert – zuletzt überzeugte sie auch bei „Let’s Dance“. Derzeit füllt sie in Köln wieder ihre Rolle als Jurorin bei „Die Höhle der Löwen“ aus. Doch die Karriere, der strahlende Auftritt vor der Kamera hat auch seine Schattenseiten. Im Interview mit "Closer" beichtet die Zweifachmama, dass sie sich oft wie eine Rabenmutter fühlt …

 

Sie ist viel unterwegs, muss ständig zu Dreharbeiten, Präsentationen oder Besprechungen. Klar, dass Judith Williams deswegen auf viele besondere Mutter-Momente verzichten muss. Abends die Kinder zudecken, einen Gute-Nacht-Kuss geben, gemeinsam frühstücken – zu selten bleibt dafür Zeit. Ständig sitzt ihr der nächste Termin im Nacken. Umstände, die die Geschäftsfrau traurig stimmen. „Ich spüre den Druck, Supermom zu sein. (…) Ich versuche täglich, alles richtig zu machen. Es gelingt mir nur leider nie“, gibt sie offen zu, als "Closer" sie kürzlich in Hamburg traf.

 

Judith Williams zeigt sich privat wie nie

Auch in ihrem neuen Buch „Wie Träume fliegen lernen“ thematisiert die 46-Jährige ihr Dilemma: Sie schreibt über Situationen, in denen sie sich „eindeutig zu wenig meinen Kindern gewidmet“ hat. „Meine Töchter haben mir das sogar vorgeworfen – was mir damals durch Mark und Bein ging“, gesteht sie schonungslos.

Judith Williams: Wundervolle Baby-News!
 

Judith Williams: Wundervolle Baby-News!

Um Enttäuschungen zu kompensieren, versucht die Münchnerin immer wieder, besondere Dinge für ihre Töchter Sophie (11) und Angelina (8) zu organisieren. Doch auch dieser Schuss geht manchmal nach hinten los. So erklärte sich Judith Williams im Rahmen einer Schulaufführung bereit, alle 25 Kinder zu schminken und ihnen die Haare zu stylen. Der fatale Effekt: Tags darauf hatten alle Läuse! „Ein Kind hatte offenbar vorher schon Nissen in den Haaren. Mit meiner Bürste habe ich die unbewusst auf alle Anwesenden verteilt.“

 

Judith nimmt anderen Müttern den Stress

Für Judith Williams nur eines von mehreren Beispielen, die zu der Schlussfolgerung führen: „Ich werde vermutlich niemals Supermom sein.“ Zwar verpackt die Unternehmerin die Erkenntnis in lustiger Form, doch man merkt ihr an: So ganz zufrieden ist sie in ihrer Rolle als voll berufstätige Mutter nicht. Fühlt sie sich etwa wie eine Rabenmutter? „Ja!“, antwortet sie – doch ihre Mädels würden ihr das zum Glück nachsehen. „Meine Töchter verzeihen mir täglich so vieles. Sie haben längst eingesehen, dass ihre Mom nicht perfekt ist“, erklärt sie.

Auch im Umgang mit ihrer Schwester war die Tochter amerikanischer Einwanderer stets um Perfektion bemüht – vielleicht hat sie es manchmal übertrieben. Sie erinnert sich: „Wenn es eine Einladung gab, dann fragte ich immer: ‚Soll ich meine Schminksachen mitbringen?‘ Die Reaktion meiner Schwester: ‚Du kommst nicht, um mich wieder umzustylen. Lass deinen Job mal los. Du sollst einfach entspannt auf der Couch sitzen.‘“

 

Ehemann Alexander hält immer zu ihr

Zumindest in der Liebe hat die ehemalige Theater-Schauspielerin ihr Glück gefunden. Seit 2011 ist sie mit dem Schauspieler Alexander-Klaus Stecher (50, „Rosamunde Pilcher“) verheiratet. Doch auch mit den Männern lief es nicht immer rund. „Mit Anfang 30 dachte ich: ‚Mensch, deine Erfolgsquote ist ziemlich bescheiden.‘ Da waren bis dato nicht viele amouröse Geschichten dabei.“ Wild entschlossen meldete sich Williams bei einem Dating-Portal an. „Meine Schwestern haben immer neugierig gefragt, wie es läuft. Leider entpuppten sich die meisten Treffen als Griff ins Klo.“

Letztlich lernte sie auf einer Feier von Star-Friseur Udo Walz (74) ihren heutigen Ehemann kennen. „Es funkte zwar nicht sofort, aber dann ist alles gut geworden …“