Judith Williams: Traurige Beichte! Ihre Vergangenheit holt sie ein

InTouch Redaktion
Judith Williams Let's Dance
Foto: Getty Images

Schon von Show eins an galt sie als Favoritin. Woche für Woche stellt Judith Williams seitdem unter Beweis, dass sie dieser Rolle auch gerecht werden kann. Wir sprachen mit dem TV-Star über das Tanzen, Druck und Träume.

Wie ist es, die Favoritin zu sein?

Unglaublich! Ich hätte nie damit gerechnet. Als ich hier angetreten bin, habe ich gedacht: ganz schön harte Konkurrenz (lacht). Doch alle sind sehr nett. In der kurzen Zeit sind mir die anderen Kandidaten schon sehr ans Herz gewachsen. Ich werde um jeden traurig sein, der geht.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Auf die Menschen, die für mich angerufen haben. Ihnen möchte ich mit meinem Tanz und meiner Leistung etwas zurückgeben.

 

Judith Williams ist Druck gewohnt

Wie gehen Sie mit dem Druck um, Favoritin zu sein?

In meinem Business habe ich genug Druck. Ich bin ein starker Mensch. Aber das war nicht immer so. Ich habe mich inzwischen so stark gebaut, um den Aufgaben, die mir entgegenkommen, standzuhalten und um meine Träume erfüllen zu können.

Woher nehmen Sie die Kraft, alles zu wuppen? Sie machen nicht nur bei „Let’s Dance“ mit, Sie haben auch ein eigenes Business, sind Mutter und Ehefrau.

Ich habe mein Leben ein zweites Mal geschenkt bekommen (sie hatte einen Tumor, d. Red.). Deshalb bin ich jeden Tag dankbar, am Leben zu sein! Ich weiß, wie es ist, nichts zu haben. Ich weiß, wie es ist, keinen Job, keine Aufgabe zu haben. Und mich zu fragen: Was soll ich nur mit mir anfangen? Ich bin so dankbar dafür, dass es mir erlaubt worden ist, mein Leben so zu gestalten, wie es jetzt ist. Hier bei „Let’s Dance“ beginnt nun eine neue Reise für mich. Es ist eine Reise in meine Vergangenheit, um zu sehen: Was schlummert noch in mir? Oder ist alles durch mein Business ersetzt worden.

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Judith Williams bringt Bühnen-Erfahrung mit

Eine Reise in die Vergangenheit?

Ja! Der erste Tag in Köln im Rahmen der Show war natürlich aufregend, und ich war sehr begeistert. Aber ich wurde auch melancholisch. Denn ich war eine Zeit lang Opernsängerin, auf der Bühne zu Hause. Als ich damals meine Karriere aufgeben musste, war das ein tiefer Fall für mich. Aber auf der anderen Seite sage ich immer: Aus Zitronen macht man Limonade. Und man muss seinen Ängsten oder dem, was hinter einem liegt, entgegentreten. Und das habe ich auch gemacht.

Für wen tanzen Sie?

Für alle Frauen, die einen Traum haben oder sich noch einmal neu erfinden wollen – für alle, die ihre innerliche Bestimmung suchen. Ich tanze für alle Schwestern!