Junior Malanda: Das Handykabel kostete ihn das Leben

Neben seinen Freunden und seiner Familie erschütterte der Unfalltod von VFL-Wolfsburg-Spieler Junior Malanda die ganze deutsche Fußballwelt. Bei starkem Regen und Sturmböen kam das Auto, in dem er saß von der Fahrbahn ab und flog über die Leitplanke.

Junior Malanda starb im Januar bei einem Autounfall
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Malanda war nicht angeschnallt und wurde aus dem Wagen in den Tod geschleudert.

Wie Bild nun berichtet, ginge aus der Unfallakte hervor, warum der Spieler nicht angeschnallt war. Die Banalität und die Alltäglichkeit des Grundes sind unendlich tragisch. Im Fußraum lag offenbar seine Reisetasche. In dieser suchte der Spieler nach seinem Handykabel, fand es offenbar nicht auf Anhieb. Er schnallte sich ab um besser nach dem Kabel suchen zu können. Ausgerechnet in diesem Moment sei der Unfall geschehen.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sei der Unfall allerdings nicht nur tragisch gewesen. Derzeit muss sich der Fahrer wegen fahrlässiger Tötung verantworten. "Bei Starkregen und Sturmböen fuhr der Geländewagen Tempo 120. An der Unfallstelle gilt bei Nässe ein Tempolimit von 80", erklärt Staatsanwalt Christoph Mackel.