Kesha: Jetzt bricht Sony sein Schweigen

Trotz der öffentlichen Unerstützung vieler Fans und Stars für Kesha, möchte Sony sie auf gar keinen Fall aus ihrem Vertrag entlassen. Erst kürzlich scheiterte die Sängerin bei dem Versuch, sich von dem Plattenlabel zu trennen.

Jetzt spricht Sony
Jetzt spricht Sony
Foto: GettyImages/James Devaney

Vertraglich ist sie zu sechs weiteren Alben verpflichtet, die sie auf keinen Fall mit ihrem Produzenten Dr. Luke aufnehmen will. Diesem wirft sie bereits seit einiger Zeit sexuellen Missbrauch vor.

Nun hat auch Sony sein Schweigen gebrochen und hat keine guten Neuigkeiten für die 28-Jährige. "Sony hat es Kesha möglich gemacht, Songs ohne jegliche Verbindung oder Interaktion mit Dr. Luke aufzunehmen. Sony ist allerdings nicht in der Lage, die vertragliche Verbindung zwischen Kesha und Luke zu beenden", erklärt ein Anwalt des Labels gegenüber der New York Times.

Der Deal wurde zwischen Kesha und der Produktionsfirma von Dr. Luke gemacht, Kasz Money. Deshalb seien Sony die Hände gebunden. "Sony tut alles dafür, den Künstler unter diesen Umständen zu unterstützen“, so der Anwalt weiter.

Ein schwacher Trost für Kesha, die sich strikt weigert, Sony und Dr. Luke auch nur einen weiteren Dollar an ihrem Gesangstalent verdienen zu lassen.