Kevin - Allein zu Haus: Logikfehler ist nach 25 Jahren geklärt

Schaut man sich heute die Filme aus unserer Kindheit an, passiert es immer wieder, dass man Dinge bemerkt, die irgendwie nicht so ganz passen. Neben Armbanduhren bei römischen Gladiatoren und unfreiwilligen Auftritten von Crewmitgliedern gibt es häufig auch richtige Logiklücken.

Kevin - Allein zu Haus
Foto: 20th Century Fox

Beim Weihnachtsklassiker "Kevin - Allein zu Haus" wurde schon früh ein gewaltiger Fehler entdeckt: Der kleine Kevin McAllister (Macaulay Culkin) wurde versehentlich über die Feiertage alleine zu Hause gelassen. Seine Eltern können ihn auch nicht erreichen, weil die Telefonleitung zerstört wurde. Nur kurz darauf bestellt sich der Zuhausebleiber telefonisch eine Pizza. Aber wir dachten, das Telefon funktioniert nicht? Zudem ist dieser Kniff in der Story auch so wichtig, denn die Eltern wissen nicht, wie es Kevin geht und können aus der Ferne nicht wirklich etwas tun, da telefonisch niemand zu erreichen ist. 1990 war das Kommunikationsproblem dadurch natürlich noch größer.

Bei Reddit und der Huffington Post wurde nun aber geklärt: Der vermeintliche Logikfehler ist eigentlich keiner. Ein User gibt zu bedenken, dass wohl nur die Hauptleitung zur Stadt zerstört wurde, nicht aber das lokale Netz. Huffington Post interviewte Hank Hultquist, den Vizepräsidenten des Telekommunikationsriesen AT&T dazu. Der bestätigt diese Theorie: "1990 war das ein absolut plausibles Szenario."